Prozessoren: Intel zieht die Preise für alte Chips an
Statt weiter zu fallen hat sich die Trendkurve beim Preis älterer Chips von Intel umgedreht. Grund dafür ist eine starke Nachfrage nach CPUs der Budget- und Mittelklasse, von der auch Intel profitieren möchte. Die Firma erhöhte nun für Chips aus ihren Raptor-Lake- und Alder-Lake-Serien die Preise, wie unter anderem Techpowerup berichtet(öffnet im neuen Fenster) .
Intels aktuelle Generation Arrow Lake ist seit Oktober 2024 auf dem Markt, weckte aber auch im Golem-Test gemischte Gefühle. Besonders der hohe Preis für Chip und ein Mainboard mit neuem LGA-1851-Sockel sorgen für eine weitere Nachfrage nach älteren Chips. Auch die in Arrow Lake integrierte KI-Beschleunigung soll die Verkäufe der alten Generationen ankurbeln, da einige Kunden spezifisch Chips ohne KI bevorzugen.
Teilweise massive Preissteigerungen
Auch in Deutschland lässt sich die Preissteigerung beobachten. Ein Extrembeispiel ist der Intel Core i5-14400, den Intel als Teil des Raptor-Lake-Refresh im Oktober 2023 vorstellte. Dieser 10-Kern-Chip war Mitte des Jahres noch für unter 130 Euro erhältlich, inzwischen sind die Preise über 220 Euro geklettert.
Ein ähnliches Bild zeigt sich beim Intel-Core-i3-14100, der inzwischen im Preisvergleich teilweise bei über 160 Euro liegt. Zuvor konnte man diesen Prozessor für unter 100 Euro erwerben. Das sind allerdings die Ausnahmen, andere Chips wie der Intel Core i5-14500 verzeichnen einen Preisanstieg von 5 bis 10 Prozent.
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