Abo
  • Services:

Prozessoren: Intel bereitet die Fab D1X für 450-mm-Wafer vor

Als erster Hersteller beginnt Intel, eine Chipfabrik für Prozessoren auf 450-mm-Wafer umzurüsten. Die ersten Chips sollen 2015 gefertigt werden, bis dahin belaufen sich die Investitionen auf mehrere Milliarden US-Dollar.

Artikel veröffentlicht am ,
Intel erweitert die Fab D1X um das Module 2.
Intel erweitert die Fab D1X um das Module 2. (Bild: Intel)

Vor gut einer Dekade wechselte die Halbleiter-Industrie von 200- auf 300-mm-Wafer, nun hat Intel den Grundstein für die nächste Ausbaustufe gelegt: Wafer mit 450 Millimeter Durchmesser. Eine solche Scheibe wird aus sogenannten Ingots geschnitten, länglichen Zylindern aus Silizium. Aus den einzelnen Wafern werden per Immersionslithographie und weiteren Verarbeitungsschritten Mikrochips gefertigt.

Stellenmarkt
  1. BIM Berliner Immobilienmanagement GmbH, Berlin
  2. OHB System AG, Bremen, Oberpfaffenhofen

Für Kreise gilt: Durchmesser durch zwei ergibt den Radius; dieser wird zum Quadrat mit Pi multipliziert und man erhält die Fläche. Der Vorteil von Siliziumscheiben mit 450 Millimetern Durchmesser ist die theoretisch mehr als verdoppelte Anzahl an Chips gegenüber einem 300-mm-Wafer. Die Scheiben an sich sind zwar teurer, jedoch sinken die Produktionskosten pro Chip deutlich und in der gleichen Zeit können davon weitaus mehr produziert werden. Bis es so weit ist, wird Intel jedoch alleine 2013 mehr als zwei Milliarden US-Dollar investieren. Eine neue Fab würde mehr als das Doppelte kosten.

Als Standort für die ersten 450-mm-Wafer dient das neu gebaute Module 2 der Fab D1X, welche in Hillsboro, Oregon, steht. Bis dort 2015 aber die ersten Chips vom Band laufen, wird weiterhin auf 300-mm-Wafern gefertigt. Der 14-nm-Prozess soll in den kommenden Monaten anlaufen, Intel nutzt diesen für den Haswell-Nachfolger Broadwell.

Zudem erlaubt die Kombination aus 450-mm-Wafern und 14-nm-Technik die kostengünstige Produktion von Atom-Prozessoren, die Intel dann zu geringen Preisen anbieten kann - bisher konnten sich diese Chips bei Smartphones und Tablets nicht durchsetzen. Ende des Jahres liefert Intel daher die neuen Atoms mit Silvermont-Architektur aus, vorerst noch mit 22-nm-Fertigung.



Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 9,95€
  2. (-56%) 10,99€
  3. 24,99€
  4. 45,99€ Release 04.12.

LadyDie 10. Aug 2013

Weil der Ingot, aus dem der Wafer gesägt wird, beim Herstellen (meist Kristallisation aus...


Folgen Sie uns
       


Geräuschunterdrückung Sony WH-1000 Serie im Vergleich

Sonys neuer ANC-Kopfhörer aus der WH-1000 Serie bringt eine nochmals verbesserte Geräuschunterdrückung. Wir haben das neue Modell WH-1000XM3 gegen das Vorgängermodell WH-1000XM2 antreten lassen. In leisen Umgebungen hat der WH-1000XM2 noch ein recht stark vernehmbares Grundrauschen, beim WH-1000XM3 gibt es das nicht mehr.

Geräuschunterdrückung Sony WH-1000 Serie im Vergleich Video aufrufen
Resident Evil 2 angespielt: Neuer Horror mit altbekannten Helden
Resident Evil 2 angespielt
Neuer Horror mit altbekannten Helden

Eigentlich ein Remake - tatsächlich aber fühlt sich Resident Evil 2 an wie ein neues Spiel: Golem.de hat mit Leon und Claire gegen Zombies und andere Schrecken von Raccoon City gekämpft.
Von Peter Steinlechner

  1. Resident Evil Monster und Mafia werden neu aufgelegt

Drahtlos-Headsets im Test: Ohne Kabel spielt sich's angenehmer
Drahtlos-Headsets im Test
Ohne Kabel spielt sich's angenehmer

Sie nerven und verdrehen sich in den Rollen unseres Stuhls: Kabel sind gerade bei Headsets eine Plage. Doch gibt es so viele Produkte, die darauf verzichten können. Wir testen das Alienware AW988, das Audeze Mobius, das Hyperx Cloud Flight und das Razer Nari Ultimate - und haben einen Favoriten.
Ein Test von Oliver Nickel

  1. Sieben Bluetooth-Ohrstöpsel im Test Jabra zeigt Apple, was den Airpods fehlt
  2. Ticpods Free Airpods-Konkurrenten mit Touchbedienung kosten 80 Euro
  3. Bluetooth-Ohrstöpsel im Vergleichstest Apples Airpods lassen hören und staunen

Autonome Schiffe: Und abends geht der Kapitän nach Hause
Autonome Schiffe
Und abends geht der Kapitän nach Hause

Weite Reisen in ferne Länder, eine Braut in jedem Hafen: Klischees über die Seefahrt täuschen darüber hinweg, dass diese ein Knochenjob ist. Doch in wenigen Jahren werden Schiffe ohne Besatzung fahren, überwacht von Steuerleuten, die nach dem Dienst zur Familie zurückkehren. Daran arbeitet etwa Rolls Royce.
Ein Bericht von Werner Pluta

  1. Elektromobilität San Francisco soll ein Brennstoffzellenschiff bekommen
  2. Yara Birkeland Autonome Schiffe sind eine neue Art von Transportsystem
  3. Power Pac Strom aus dem Container für Ozeanriesen

    •  /