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Prozessoren: Haswell mit zwei Kernen ab 64 US-Dollar

Intel hat 18 Prozessoren auf Basis der Haswell-Architektur veröffentlicht. Die neuen Prozessoren bringen aktuelle Technik für die Produktlinien Pentium und Core i3, ergänzen aber auch das restliche Portfolio um interessante Modelle.
/ Marc Sauter
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Haswell mit zwei Kernen nun auch im Desktop-Segment (Bild: Intel)
Haswell mit zwei Kernen nun auch im Desktop-Segment Bild: Intel

Wie die Preisliste(öffnet im neuen Fenster) vom Sonntag, dem 1. September 2013, zeigt, hat Intel rund ein Quartal nach der Veröffentlichung der Desktop-Quadcores wie dem Core i7-4770K und den mobilen Versionen mit zwei wie vier Kernen nun auch Dualcores im Desktopsegment im Angebot. Basierten die Pentium- und Core-i3-Modelle bisher noch auf der Ivy-Bridge-Technik, so nutzen Modelle wie der Pentium G3430(öffnet im neuen Fenster) nun die Haswell-Architektur. Die 22-Nanometer-Fertigung ist die gleiche wie zuvor, in erster Linie profitiert die Grafikeinheit vom Technikwechsel und die Leistung pro Takt steigt sowohl beim GPU- als auch beim CPU-Teil an.

Der Prozessorhersteller hat somit seine Haswell-Architektur in Form neuer CPUs in fast allen Preisbereichen sowie Leistungssegmenten eingeführt – einzig die schnellsten Prozessoren für den Sockel 2011 basieren derzeit nicht auf der Sandy-Bridge-Technik, werden aber diese Woche durch Ivy-Bridge-EP-basierte Modelle abgelöst. Auch die Celeron-Modelle müssen vorerst auf die Haswell-Technik verzichten, diese hält bei diesen günstigen Prozessoren erst Anfang 2014 Einzug – der G1630 mit 2,8 GHz ist somit nur ein sogenanntes Speedbump, erst der kommende G1830(öffnet im neuen Fenster) bietet die neue Technik. Im mobilen Bereich hingegen steht der 2980U(öffnet im neuen Fenster) bereit, ein Haswell-Zweikerner mit 1,6 GHz und 15 Watt TDP für günstige Ultrabooks.

Interessant sind die neuen Core i3 mit zwei Kernen sowie Hyperhreading (HT), das vier parallele Threads erlaubt. Der L3-Cache fasst nun 4 MByte an Daten, bei den Vorgängern waren es noch 3 MByte. Allerdings arbeitet der Puffer inklusiv. Dies bedeutet, dass alle Daten aus den L1- und L2-Caches auch in der dritten Stufe abgespeichert sind und dort Platz belegen. Im Gegenzug bleiben Cache-Lines erhalten, die Puffer müssen nicht ständig Daten kopieren. Das neue Spitzenmodell ist der Core i3-4340(öffnet im neuen Fenster) mit 3,6 GHz für einen hohen Listenpreis von 149 US-Dollar. Der günstigste Haswell-Vierkerner ist der ebenfalls neue Core i5-4440(öffnet im neuen Fenster) mit 3,4 GHz für 182 US-Dollar.

Der Core i7-4771 entspricht dem Core i7-4770 ohne K-Suffix, bietet jedoch 100 MHz mehr Basistakt. Der Turbo auf einem Kern liegt bei beiden Chips bei 3,9 GHz und die HD-4600-Grafkeinheit läuft jeweils mit maximal 1,2 GHz. Das wohl ungewöhnlichste Haswell-Modell in der neuen Preisliste ist der Xeon E3-1220L v3. Alle anderen Xeon E3 v3 hat Intel bereits Anfang Juni 2013 veröffentlicht. Der 1220L v3 bietet zwei Kerne samt HT und 1,1 GHz bei nur 13 Watt TD, jedoch keine Grafikeinheit. Ebenfalls eine Anmerkung wert sind der Core i7-4960HQ(öffnet im neuen Fenster), das neue inoffizielle mobile Spitzenmodell mit vier Kernen plus SMT bei 2,6 bis 3,8 GHz und der Iris Pro Graphics 5200. Diese Grafikeinheit gehört zu den schnellsten integrierten GPUs am Markt.


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