Prozessoren: Apple sucht einen Experten für RISC-V

Apple sucht in einem Jobposting Verstärkung für hardwarenahe RISC-V-Entwicklung. Daraus könnten bisher nicht bekannte Produkte entstehen.

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Apple sucht sich Hilfe für Risc-V-Programmierung.
Apple sucht sich Hilfe für Risc-V-Programmierung. (Bild: Apple/Montage: Golem.de)

Apple sucht zurzeit einen Programmierexperten, der sich mit RISC-V auskennt. Auf hardwarenaher Ebene soll die gesuchte Person mit Programmiersprachen wie C und ASM (Assemblersprache) auf dem CPU-Befehlssatz aufbauende Lösungen und Routinen zu erstellen. Diese sollen wohl in Kernbetriebssystemen, also MacOS, iOS, WatchOS und tvOS, zum Einsatz kommen.

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Apple äußert sich nicht genau, wofür RISC-V im Detail genutzt wird. Das Unternehmen spricht von allgemeinen Anwendungsfällen wie Machine Learning, Bilderkennungsalgorithmen, Signal- und Videoverarbeitung. Die gefragte Person soll zudem umfassendes Wissen in der Neon-Architektur vorweisen. Neon beschleunigt Audio- und Video-Encoding auf ARM-SoCs und ist auch beim Rendern von 2D- und 3D-Inhalten wichtig. Apples M1-SoC ist ein ARM-Chip, der vermutlich auf eine Implementation davon setzt.

Das Team, in dem die gesuchte Person arbeiten wird, spezialisiert sich auch auf den Low-Level-Support für die Erkennung und Verarbeitung natürlicher Sprache, Computervision und Sprachsynthese, also dem Erzeugen künstlich gesprochener Sätze.

Lizenzkosten sparen mit RISC-V?

Die neue Stelle ist ein Anzeichen für Apples Interesse an einer quelloffenen Technik. RISC-V wird als CPU-Befehlssatz oft in Embedded-Systemen und Custom-Lösungen verwendet. Der bislang schnellste RISC-V-Chip stammt von Intel. Was Apple letztlich damit umsetzen wird, ist bisher nicht bekannt. Das Magazin Tom's Hardware vermutet, dass damit womöglich Lizenzkosten eingespart werden könnten.

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Schließlich zahlt das Unternehmen Gebühren an ARM, um die Architektur nutzen zu dürfen, auch wenn es sich nicht um den M1-SoC, sondern um Kerne auf SSD-Controllern oder anderen Komponenten handelt. RISC-V-Systeme würden diesen Kostenfaktor einsparen und Apple ermöglichen, nach eigenem Ermessen einen proprietären Chip daraus zu entwickeln.

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