Prozessoren: AMD will Architektur "Jaguar" zur Hot Chips vorstellen
Aus dem Programm zur Hot Chips 2012(öffnet im neuen Fenster) geht hervor, dass AMD seine neue Mikroarchitektur mit dem Codenamen "Jaguar" auf der Fachkonferenz erstmals vorstellen will. Chipentwickler Jeff Rupley, der auch schon an der aktuellen Architektur Bobcat gearbeitet hatte, wird den Vortrag halten. Davon darf man sich einige Neuerungen erwarten, sonst hätten die Veranstalter Rupley kaum einen so prominenten Termin eingeräumt: Sein Vortrag steht als zweiter am ersten Haupttag der Hot Chips an, davor darf nur Intel seine Ivy-Bridge-Architektur erneut vorstellen.
Bisher ist aus AMDs offizieller Roadmap über Jaguar nur bekannt, dass es sich um eine neue Architektur handeln soll, die aus den bisherigen Bobcat-Kernen hervorgehen soll. Diese verkauft AMD seit 2011 mit den APUs der Serien C und E.
2013 soll Jaguar die Bobcats ablösen, in den neuen APUs werden dann Grafikeinheiten mit der GCN-Architektur zu finden sein, wie sie bisher nur in den diskreten GPUs der Serie Radeon HD 7000 und noch nicht in den Trinity-APUs zu finden sind. Zwei bis vier Jaguar-Kerne sind im kommenden Jahr für die Notebook-APU mit dem Codenamen "Kabini" vorgesehen, zwei sollen den Tablet-Chip "Temash" bilden. Alle Jaguar sollen in 28-Nanometer-Technik gefertigt werden.
Intel will Xeon Phi genauer beschreiben
Neben AMD mit seiner großen Neuvorstellung will auf der Hot Chips auch IBM Details zu seinem Serverprozessor Power 7+ verraten, und auch Intel will dort endlich mehr zur MIC-Architektur des Beschleunigers "Knights Corner" bekanntgeben. Die Architektur, die früher unter dem Namen Larrabee bekannt war, soll noch 2012 auf PCIe-Karten mit dem Markennamen Xeon Phi verkauft werden.
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