Zum Hauptinhalt Zur Navigation Zur Suche

Prozessor: Intels Skylake ohne integrierte Spannungsregler

Die Haswell-Prozessoren sind bisherigen Informationen zufolge vor allem durch ihre integrierten Spannungsregler sehr sparsam, bei der Skylake-Generation hat Intel die Fully Integrated Voltage Regulators aus unbekannten Gründen wieder aufs Mainboard ausgelagert.
/ Marc Sauter
9 Kommentare Auf Google folgen (öffnet im neuen Fenster)
Skylake soll wieder mehr externe Spannungsregler bieten. (Bild: Intel)
Skylake soll wieder mehr externe Spannungsregler bieten. Bild: Intel

Die integrierten Spannungsregler, im Englischen als Fully Integrated Voltage Regulators (FIVR) bezeichnet, sind laut Intel eine der wichtigsten technischen Innovationen des Haswell-Prozessor-Designs. Damit seien nicht nur deutlich höhere GPU-Taktraten möglich, sondern auch tiefere Schlafzustände für eine längere Akkulaufzeit. Sei's drum: Laut Informationen der VR-Zone(öffnet im neuen Fenster) schafft Intel mit Skylake die FIVR wieder ab – warum, bleibt vorerst unklar.

Skylake ist der Nachfolger von Broadwell und Haswell, für Desktopsysteme ist aufgrund der geänderten Spannungsversorgung und der Unterstützung für DDR4-Arbeisspeicher der neue Sockel 1151 notwendig. Statt auf dem Mainboard nur Wandler für die Vccin (die unter anderem die Kerne, den L3-Cache und die GPU mit Spannung versorgt) sowie die Vddq (Speichercontroller) zu verbauen, sind für Skylake wieder mehrere notwendig.

Das macht die Sockel-1151-Hauptplatinen aufwendiger als ihre aktuellen 1150-Pendants, kann aber beispielsweise die Temperaturen des Prozessorgehäuses verringern oder höhere Stromstärken ermöglichen.

Die ausgelagerten FIVR betreffen übrigens nicht nur Skylake: Auch die als Cannonlake (einst Skymount) bezeichnete Nachfolgegeneration dürfte externe Spannungsregler nutzen, AMD setzt hingegen künftig auf integrierte Regler.


Relevante Themen