Prozessor: Intels Broadwell bietet die schnellste integrierte Grafik

Neue Fertigungstechnik für mehr Recheneinheiten: Intels Prozessor-Generation Broadwell für Notebooks und Desktop-PCs verfügt über vier Kerne und eine überarbeitete Iris Pro Graphics. Diese Grafikeinheit ist die aktuell schnellste - das dürfte sich aber bald wieder ändern.

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Die-Shot eines Broadwell-H mit vier Kernen und Iris Pro Graphics
Die-Shot eines Broadwell-H mit vier Kernen und Iris Pro Graphics (Bild: Intel)

Intel hat neue Broadwell-Prozessoren für Notebooks und für Desktop-Rechner vorgestellt. Bis auf eine Ausnahme stecken vier Kerne und eine Iris Pro Graphics 6200 in den Chips. Zwei der Modelle stellen die ersten gesockelten Prozessoren mit Iris-Pro-Grafikeinheit dar, für Endkunden dürften sie aber kaum verfügbar sein - Intel hat daran wenig Interesse. Alle anderen Modelle werden verlötet und stecken daher in All-in-One-Rechnern oder Notebooks.

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Alle neuen Chips basieren wie die Core M und die Core iX-5000U auf der Broadwell-Architektur. Diese bietet eine leicht höhere CPU-Leistung pro Takt verglichen mit Haswell, was Intel unter anderem durch eine verbesserte Sprungvorhersage erreicht. Statt zwei Kernen verbaut der Hersteller bei Broadwell-C, Broadwell-H und Broadwell-R erstmals vier Kerne. Hinzu kommt eine Grafikeinheit mit Gen8-Technik, die diverse technische Verbesserungen wie größere Caches liefert und nun 48 statt bis zu 24 Shader-Blöcke bietet.

  • Details zu Broadwell mit Iris Pro Graphics (Bild: Intel)
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Die Iris Pro Graphics 6200 verfügt zudem über Embedded-DRAM, der als vierte Cache-Stufe der CPU-Kerne und als Daten-Puffer für die Grafikeinheit dient. Apropos Cache: Die Iris Pro ist erstmals auch bei den i5-Modellen verbaut, deren L3-Cache hat Intel von 6 auf 4 MByte beschnitten. Volle 8 MByte gibt es bei Chips mit Iris Pro nicht, da der Embedded-DRAM einen der Ports am Ringbus benötigt, an dem sonst ein 2-MByte-Block-Cache hängt.

Für Notebooks bietet Intel die Broadwell-H genannten Modelle mit einer TDP von 47 Watt an, die verlöteten Versionen namens Broadwell-R für All-in-Rechner sind mit 65 Watt spezifiziert und takten höher. Für Mainboards mit Sockel 1150 sind die Broadwell-C verfügbar, bis auf den offenen Multiplikator für Übertakter unterscheiden sie sich nicht von den R-Versionen. Am spannendsten für Spieler - aber auch teuer - sind die Xeons E3 v4: Das 1285-Modell liefert 3,5 GHz Basistakt.

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Notebook-Testmuster oder einen der beiden gesockelten Prozessoren konnte oder wollte Intel zumindest im DACH-Raum nicht zur Verfügung stellen. Aufgrund der Zeitknappheit haben wir uns anders als beispielsweise die Kollegen von PCGH kein Engineering Sample organisiert. Messungen auf der Computex an Notebooks zeigen, dass die Iris Pro Graphics 6200 rund ein Fünftel flotter ist als die Iris Pro Graphics 5200 und auch schneller als AMDs R7-Grafikeinheit in Kaveri.

In Kürze erscheint jedoch ihr Nachfolger Carrizo. Zudem kostet der günstigste Broadwell-Vierkerner rund 250 US-Dollar und damit weit mehr als AMDs Chips.

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Walldorf2000 08. Jun 2015

Weil Intel es versprochen hatte z.B. als Nachrüstoption für die bisherigen Hauptplatinen...

Plasma 05. Jun 2015

... wenn die Intel-Grafiktreiber unter Linux so schlecht sind, dass sie noch nicht mal...

unich 03. Jun 2015

Ich denke in 4k wirst es auf Medium mit nem Core M schaffen.



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