Abo
  • IT-Karriere:

Prozessor: Intel wird Thunderbolt 3 in CPUs integrieren

Kein zusätzlicher Controller mehr nötig: Intel hat angekündigt, Thunderbolt 3 künftig direkt in den Prozessor zu integrieren. Obendrein sollen die Protokollspezifikationen kostenlos verfügbar werden. Thunderbolt 3 unterstützt USB 3.1 Gen2, das Laden von Notebooks, externe Displays und Grafikboxen.

Artikel veröffentlicht am ,
TB3 unterstützt viele Funktionen.
TB3 unterstützt viele Funktionen. (Bild: Intel)

Bisher ist Thunderbolt (3) abseits von Apple-Geräten eher eine Nische, einzig hochpreisige Notebooks und Mainboards unterstützen das per USB-Type-C-Buchse verfügbare Protokoll. Miterfinder Intel will das ändern und wird daher den TB3-Controller direkt in die eigenen Prozessoren integrieren. Bisher erfordert Thunderbolt 3 einen Zusatzchip, wodurch die Leistungsaufnahme des Gerätes und der Platzbedarf auf dessen Platine steigen.

Stellenmarkt
  1. Technische Universität Darmstadt, Darmstadt
  2. ITEOS, verschiedene Standorte

In welche CPU-Generation die Schnittstelle gepackt wird und wie die Integration im Detail aussieht, lässt Intel offen. Da vor allem von dünneren und leichteren Geräten die Rede ist, liegt die Vermutung nahe, dass der TB3-Controller nicht in der eigentlichen Ultrabook-CPU sitzt, sondern mit im Chipsatz, der sich neben dem Prozessor auf dem Träger befindet. Durch die kostenlose Spezifikation des TB3-Protokolls können mehr Hersteller kompatible Chips entwerfen, wodurch die Marktakzeptanz der Schnittstelle ebenfalls steigen dürfte.

  • TB3 unterstützt viel (Bild: Intel)
TB3 unterstützt viel (Bild: Intel)

Thunderbolt 3 ist ein Protokoll, das physisch durch einen USB-Type-C-Anschluss bereitgestellt wird. Ein kleiner Blitz neben der Buchse zeigt, dass sie Thunderbolt 3 nutzt. Es unterstützt bis zu 40 GBit die Sekunde per Thunderbolt 3 und bis zu 10 GBit die Sekunde via USB 3.1 Gen2 und kann Geräte mit bis zu 100 Watt aufladen. Es eignet sich für Datenträger wie SSDs, für Peripherie wie Mäuse, für mehrere externe 4K-UHD-Bildschirme via Displayport 1.2 oder Grafikkartengehäuse wie das Razer Core mittels vier PCIe-Gen3-Lanes.

Neben Apples Macbook Pro 13/15 weisen teure Note- und Ultrabooks oft einen TB3-Anschluss auf, etwa Dells XPS 13 Convertible oder Razers Blade sowie Blade Stealth. Passend dazu gibt es Docks, etwa von Belkin und Elgato.



Anzeige
Hardware-Angebote
  1. 72,99€ (Release am 19. September)
  2. (u. a. Ryzen 5-2600X für 184,90€ oder Sapphire Radeon RX 570 Pulse für 149,00€)

Kletty 27. Mai 2017

Ich hatte in Golems Test zur externen GPU herein interpretiert. Das die 40 gbit/s...

MarioWario 27. Mai 2017

1+ - Danke für diese wahren Worte !


Folgen Sie uns
       


Cowboy Pedelec ausprobiert

Sportlich und minimalistisch - das Cowboy Pedelec ist jetzt auch in Deutschland verfügbar.

Cowboy Pedelec ausprobiert Video aufrufen
Mordhau angespielt: Die mit dem Schwertknauf zuschlagen
Mordhau angespielt
Die mit dem Schwertknauf zuschlagen

Ein herausfordernd-komplexes Kampfsystem, trotzdem schnelle Action mit Anleihen bei Chivalry und For Honor: Das vom Entwicklerstudio Triternion produzierte Mordhau schickt Spieler in mittelalterlich anmutende Multiplayergefechte mit klirrenden Schwertern und hohem Spaßfaktor.
Von Peter Steinlechner

  1. Bus Simulator angespielt Zwischen Bodenschwelle und Haltestelle
  2. Bright Memory angespielt Brachialer PC-Shooter aus China

Das andere How-to: Deutsch lernen für Programmierer
Das andere How-to
Deutsch lernen für Programmierer

Programmierer schlagen sich ständig mit der Syntax und Semantik von Programmiersprachen herum. Der US-Amerikaner Mike Stipicevic hat aus der Not eine Tugend gemacht und nutzt sein Wissen über obskure Grammatiken, um Deutsch zu lernen.
Von Mike Stipicevic

  1. Programmiersprachen, Pakete, IDEs So steigen Entwickler in Machine Learning ein
  2. Software-Entwickler Welche Programmiersprache soll ich lernen?

Bundestagsanhörung: Beim NetzDG drohen erste Bußgelder
Bundestagsanhörung
Beim NetzDG drohen erste Bußgelder

Aufgrund des Netzwerkdurchsetzungsgesetzes laufen mittlerweile über 70 Verfahren gegen Betreiber sozialer Netzwerke. Das erklärte der zuständige Behördenchef bei einer Anhörung im Bundestag. Die Regeln gegen Hass und Hetze auf Facebook & Co. entzweien nach wie vor die Expertenwelt.
Ein Bericht von Justus Staufburg

  1. NetzDG Grüne halten Löschberichte für "trügerisch unspektakulär"
  2. NetzDG Justizministerium sieht Gesetz gegen Hass im Netz als Erfolg
  3. Virtuelles Hausrecht Facebook muss beim Löschen Meinungsfreiheit beachten

    •  /