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Prozessor: Intel will 10-nm-Fertigung im zweiten Halbjahr 2018 starten

Erst in einigen Monaten wird bei Intel die Serienproduktion von Prozessoren mit 10-nm-Technik anlaufen. Bisher ist die Chipausbeute gering, Intel liefert nur wenige CPUs an Partner. Die Ice Lake genannte Generation dürfte 2019 erscheinen.

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Der Schritt von 14 nm auf 10 nm dauert lange.
Der Schritt von 14 nm auf 10 nm dauert lange. (Bild: Intel)

Die 10-nm-Serienfertigung soll bei Intel im zweiten Halbjahr 2018 anlaufen, das hat Konzernchef Brian Krzanich bei der Besprechung der Geschäftsergebnisse des vierten Quartals 2017 angekündigt. Ihm zufolge soll in den kommenden Monaten die Chipausbeute (Yield) drastisch gesteigert werden, damit die Massenproduktion genügend Ausstoß generieren kann. Bisher kann Intel keine Prozessoren mit 10-nm-Technik in großer Menge liefern, der Hersteller hat bisher nach eigener Aussage nur Samples von Cannon Lake U an enge Partner verschickt.

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Ob und wie diese Chips in nächster Zeit in Ultrabooks verbaut werden, dazu äußerte sich Intel nicht. Offenbar sieht der Plan vor, von 10 nm schnellstmöglich auf 10+ nm zu wechseln, eine leicht verbesserte Version des Nodes. Mit dieser Fertigungstechnik soll dann Ice Lake entstehen. Diese Prozessoren möchte Intel in allen Segmenten vom Tablet bis hin zum Supercomputer einsetzen. Da Ice Lake aber Roadmaps zufolge erst Ende 2018 in die Serienfertigung geht, erscheinen vorerst andere Chips, um den OEMs neue Optionen für ihre Mobile- und Desktop-Geräte zu geben.

2018 wird das Jahr von 14++ nm

Für Ultrabooks plant Intel mit Whiskey Lake einen Nachfolger für Kaby Lake Refresh, also weitere 15-Watt-Quadcores. Neben einem 4+2 genannten Design mit vier Kernen und GT2-Grafikeinheit sei auch eines mit 4+3 geplant, das heißt dann aber Coffee Lake U. Bei diesem Design wird eine GT3 verwendet, die mehr Shader-Kerne und zudem EDRAM als schnellen On-Package-Speicher nutzt. Whiskey Lake U und Coffee Lake U werden offenbar mit 14++ nm hergestellt.

Eine Leistungsklasse weiter oben sind die Coffee Lake H geplant, das sind Hexacore-Chips mit 45 Watt thermischer Verlustleitung. Sie folgen auf Kaby Lake H mit vier Kernen und sollen mit bis zu 4,8 GHz sehr hoch takten. Spitzenmodell wird wohl der Core i9-8950HK mit offenem Multiplikator für Notebook-Übertakter. Bisher verwendet Intel die Core i9-Bezeichnung nur für Desktop-Chips wie den Core i9-7980XE mit 18 CPU-Kernen.

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Eop 29. Jan 2018

Ja, das Material gibt nicht mehr her, zumindest nicht mit der aktuellen Fertigung. Gibt...

Anonymer Nutzer 29. Jan 2018

Ich finde Intel sollte für die Pressekonferenz bei der Vorstellung einer neuen...

Anonymer Nutzer 28. Jan 2018

Soweit ich das mitverfolgt habe war das Rad an sich schon immer rund. Oder hab' ich da...

Sinnfrei 28. Jan 2018

... vielleicht klappt es dann ja dieses mal.


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