Prozessor: Haswell und noch mehr Haswell
Die chinesische VR-Zone berichtet über die Spezifikationen der ersten Modelle des sogenannten Haswell Refreshs für Desktop-Computer. Statt der neuen Broadwell-Architektur müssen Nutzer stationärer Rechner mit minimal höher getakteten Haswell-Prozessoren vorlieb nehmen. Die gestiegenen Frequenzen beziehen sich zudem rein auf die CPU-Kerne, die integrierte Grafikeinheit wird nicht schneller.
Im zweiten Quartal 2014 wird Intel Roadmap-Informationen der VR-Zone(öffnet im neuen Fenster) zufolge vier Haswell-Modelle mit einer TDP von 84 Watt veröffentlichen: den Core i7-4790, den Core i5-4690, den Core i5-4590 und den Core i5-4460. Deren CPU-Kerne bieten 100 bis 200 MHz mehr Basis- sowie Turbotakt, die Frequenz der Grafikeinheit stagniert je nach SKU bei maximal 1.100 bis 1.200 MHz unter Last: Der Core i5-4430 etwa rechnet mit 3,0 bis 3,2 GHz – der 4460 kommt auf 3,2 bis 3,4 GHz. Das Portfolio der T- und S-Modelle soll ebenfalls erweitert werden, hierzu liegen jedoch keine Details vor.
Im dritten Quartal folgen schnellere Haswell-K-Modelle mit offenem Multiplikator, die für Übertakter gedacht sind. Diese warten jedoch besser bis zur Weihnachtszeit, da Intel hier die Broadwell-K- und die Haswell-EP-Prozessoren im Desktopsegment veröffentlichen wird. Die Ultra- und Notebookpendants von Broadwell erscheinen etwas früher, obwohl Intel die Fertigung um ein Quartal verschieben musste.
Bis zur Veröffentlichung von Haswell EP sind die Xeon E5-2600 v2 die schnellsten auch im Desktopsegment verfügbaren Prozessoren, da diese bis zu 12 Kerne bieten. Physikalisch sind 15 Recheneinheiten vorhanden, diese sind jedoch exklusiv den Xeon E7 vorbehalten, die im ersten Quartal für Server veröffentlicht werden sollen. Einsockelsysteme sind mit diesen Prozessoren jedoch nicht möglich.
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