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Prozessor: Haswell als Celeron für 42 US-Dollar

Mitte Dezember hat Intel die ersten Celeron-Modelle mit Haswell-Architektur vorgestellt, nun sind die Prozessoren erstmals bei Händlern gelistet. Vorbesteller zahlen derzeit mehr als die offiziellen 42 bis 52 Dollar, ab Januar sind 30 bis 40 Euro wahrscheinlich.
/ Marc Sauter
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Der G1820 ist ein Celeron und kein Pentium. (Bild: CPU-World)
Der G1820 ist ein Celeron und kein Pentium. Bild: CPU-World

Für Ultrabooks hat Intel bereits Haswell-basierte Celeron veröffentlicht, die Preisliste(öffnet im neuen Fenster) von Mitte Dezember 2013 listet die Desktopmodelle Celeron G1830, G1820 und G1820T. Während die beiden kleineren Modelle offiziell 42 US-Dollar kosten, gibt Intel für den 1830 einen Preis von 52 US-Dollar bei Abnahme von 1.000 Stück an. Der deutsche Handel(öffnet im neuen Fenster) führt die Celerons für derzeit hohe 42 bis 51 Euro, die Vorgänger kosten deutlich weniger.

Wie die CPU-World berichtet(öffnet im neuen Fenster), sind die neuen Haswell-Prozessoren in den USA bereits lieferbar, der großflächige Verkaufsstart wird für Januar 2014 erwartet. Bei geringfügig geringerer TDP bieten die neuen Celerons die gleichen Frequenzen wie ihre Ivy-Bridge-Pendants, jedoch mehr Leistung pro Takt. Im Vergleich zu den Pentium-Modellen steht weniger L3-Cache zur Verfügung und die Grafikeinheit ist langsamer.

Spezifikationen der Haswell-Celerons
ArchitekturKerneCPU-TaktGrafiktaktTDPListenpreis
Celeron G1830Haswell22,8 GHzBis zu 1,05 GHz54 Watt52 US-Dollar
Celeron G1630Ivy Bridge22,8 GHzBis zu 1,05 GHz55 Watt52 US-Dollar
Celeron G1820Haswell22,7 GHzBis zu 1,05 GHz54 Watt42 US-Dollar
Celeron G1620Ivy Bridge22,7 GHzBis zu 1,05 GHz55 Watt42 US-Dollar
Celeron G1820THaswell22,4 GHzBis zu 1,05 GHz35 Watt42 US-Dollar
Celeron G1620TIvy Bridge22,4 GHzBis zu 1,05 GHz35 Watt42 US-Dollar

Mit Verfügbarkeit der drei Haswell-Celerons wird deren Preis erfahrungsgemäß rasch auf das Niveau ihrer Vorgänger fallen – für den G1820 würde dies gut 30 Euro entsprechen, der G1830 dürfte etwa 40 Euro kosten. AMD bietet in diesem Preissegment die Richland-APUs mit einem Modul an: Der A4-4000 und der A4-6300 liefern eine geringere bis ähnliche CPU-Leistung bei höherer Grafikgeschwindigkeit.


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