Prozessor: Datum und Modelle zu AMDs Ryzen

Offenbar plant AMD, seine Ryzen-Prozessoren in der ersten Märzwoche zu verkaufen. Die Preise für die Acht-, Sechs und Vierkerner dürften attraktiv sein: AMD greift Intels Mittelklasse- und High-End-Plattform an.

Artikel veröffentlicht am ,
Ryzen gegen Intels Core i7
Ryzen gegen Intels Core i7 (Bild: AMD)

Geht es nach einem Bericht der üblicherweise gut informierten Kollegen von Sweclockers, plant AMD die Ryzen-CPUs am 2. März 2017 zu veröffentlichen. Das erscheint plausibel, da das ein Donnerstag ist, den der Hersteller gerne wählt, und 16 Uhr (CET) eine typische Zeit. Ebenfalls im Gespräch ist der 28. Februar, da findet aber AMDs Capsaicin-Event statt. Unklar bleibt, ob am 2. März die Sperrfrist für Tests und den Verkauf fallen oder nur eine von beiden.

CPU-KerneBasistakt / BoostL3-CacheTDP
Ryzen 7 1800X8 + SMT3,6 GHz / 4,0 GHz16 MByte95 Watt
Ryzen 7 1700X8 + SMT3,4 GHz / 3,8 GHz16 MByte95 Watt
Ryzen 7 17008 + SMT3,0 GHz / 3,7 GHz16 MByte65 Watt
Ryzen 5 1600X6 + SMT3,3 GHz / 3,7 GHz16 MByte?
Ryzen 5 15006 + SMT3,2 GHz / 3,4 GHz16 MByte65 Watt
Ryzen 5 1400X4 + SMT3,5 GHz / 3,9 GHz8 MByte65 Watt
Ryzen 5 13004 + SMT3,3 GHz / 3,6 GHz8 MByte65 Watt
Ryzen 3 1200X43,4 GHz / 3,8 GHz8 MByte65 Watt
Ryzen 3 110043,2 GHz / 3,5 GHz8 MByte65 Watt
Nicht offizielle Spezifikationen von Ryzen
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AMD plant derzeit offenbar neun Ryzen-Modelle: mehrere Acht-, Sechs und Vierkerner. Die Octa- und Hexacores nutzen zusätzlich Simultaneous Multithreading, bei den Quadcores ist SMT für mehr Threads bei den günstigeren Versionen deaktiviert. Damit positioniert AMD die AM4-Plattform samt Chips gegen Intels Core i5-7000 und Core i7-7000/6800/6900 für den Sockel LGA-1151 und den LGA-2011-3. Die Celeron und die Pentium dürften teils langsamer sein, die Core i3 könnten Gegner der kleineren Ryzen-Quadcore werden und der Core i7-6950X mit zehn Kernen ist wohl außen vor. Im Gespräch sind 600 Euro für den 1800X und 300 Euro für den 1600X.

XFR macht den Unterschied

Für alle AMD-Chips gilt, dass sie eine Thermal Design Power (TDP) von 95 oder 65 Watt aufweisen sollen. Dieser Richtwert für Kühlerhersteller ist nicht mit der Leistungsaufnahme gleichzusetzen, diese kann je nach Anwendung und genutzten Befehlssatzerweiterungen niedriger oder höher ausfallen. Rein nominell sind die Ryzen aber sparsamer als die aktuellen 140-Watt-Prozessoren von Intel, die drei Broadwell-E-Modelle für den Sockel LGA-2011-3. Das X am Ende eines Ryzen-Chips soll für XFR (Extended Frequency Range) stehen, eine Art automatische Übertaktung abhängig von der Temperatur.

Derweil haben Overclocker seit geraumer Zeit Zugriff auf Ryzen-Chips mit einem früheren Stepping und AMD soll einen Tech Day planen, auf dem CPUs und Mainboards an die Hardwarepresse verteilt werden.

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