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Prozessor: Broadwell wird 30 Prozent sparsamer als Haswell

IDF
Intels CEO Brian Krzanich hat auf der Entwicklerkonferenz IDF ein lauffähiges Broadwell-Notebook gezeigt. Die Chips mit der neuen 14-Nanometer-Technik sollen eine Verbesserung von 30 Prozent bei der Leistungsaufnahme und einen Geschwindigkeitszuwachs ähnlich wie Haswell erreichen.
/ Marc Sauter
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Intel-Chef Brian Krzanich zeigt ein Broadwell-MCM. (Bild: Nico Ernst/Golem.de)
Intel-Chef Brian Krzanich zeigt ein Broadwell-MCM. Bild: Nico Ernst/Golem.de

Bei seiner ersten Ansprache auf einem Intel Developer Forum hat Intels neuer Chef Brian Krzanich ein voll funktionsfähiges Broadwell-Notebook mit Windows 8 vorgeführt und einige Informationen zu den kommenden 14-Nanometer-Chips verraten. Intel starte die Massenproduktion noch in diesem Jahr und werde Ende 2013 die ersten Prozessoren ausliefern. Finale Produkte sollen nächstes Jahr in den Handel kommen – eine genauere Angabe machte Krzanich nicht.

Der 14-Nanometer-Prozessor in Kombination mit der überarbeiteten Architektur soll laut Intels Chef eine um mindestens 30 Prozent geringere Leistungsaufnahme ermöglichen – bei einem gleichzeitigen Geschwindigkeitszuwachs, der in ähnlichen Dimensionen liegen soll wie bei Haswell. Das würde bedeuten, die CPU-Kerne würden etwa zehn Prozent schneller, die integrierte Grafikeinheit hingegen könnte eine knappe Verdopplung der Leistung erzielen, ähnlich wie der Iris Pro 5200. Broadwell soll vor allem im mobilen Segment überzeugen, im Desktopbereich zeigen die Intel-Roadmaps hingegen einen Haswell-Refresh.


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