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AMDs Lisa Su hält eine Zen-basierte CPU hoch.
AMDs Lisa Su hält eine Zen-basierte CPU hoch. (Bild: Marc Sauter/Golem.de)

Prozessor: AMD liefert keinen Windows-7-Treiber für Ryzen

AMDs Lisa Su hält eine Zen-basierte CPU hoch.
AMDs Lisa Su hält eine Zen-basierte CPU hoch. (Bild: Marc Sauter/Golem.de)

Getestet ja, unterstützt nein: AMD wird für seine Ryzen-CPUs keine offiziellen Treiber für Windows 7 bereitstellen. Prinzipiell laufen sollen die Chips aber. Damit agiert AMD ähnlich wie Intel bei Kaby Lake, beide sind damit auf Linie mit Microsoft.

AMD hat uns auf Nachfrage bestätigt, dass das Unternehmen für die in Kürze erscheinenden Ryzen-CPUs keine offiziellen Treiber für Microfts Windows 7 verteilen wird: "Wir haben Ryzen zwar für Windows 7 und für Windows 10 validiert, ungeachtet dessen wird AMD eine Unterstützung und Treiber für Ryzen einzig für Windows 10 bereitstellen", sagte der Hersteller. Interessant ist an dieser Aussage, dass explizit von finalen Ryzen-Prozessoren für Desktop-Umgebungen ("desktop processor production parts") gesprochen wird, was eine Hintertür für passende Software für Windows Server 2008 offen lässt.

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Microsoft hatte schon im Januar 2016 angekündigt, dass kommende AMD- und Intel-Prozessoren einzig von Windows 10 vollständig unterstützt werden. Darunter fallen die aktuellen Kaby-Lake-Chips wie der Core i7-7700K auf Seiten Intels sowie AMDs Bristol Ridge wie der A12-9800 und eben die Ryzen-Familie. Im Falle von Kaby Lake existieren zwar offenbar eigentlich für Windows Server 2008 gedachte Treiber, die integrierte GPU wird jedoch nur teilweise unterstützt. Gerade die Neuerungen, verglichen mit den Skylake-Vorgängern 10-Bit-HEVC- und VP9-Decoding, funktionieren unter Windows 7 nicht.

Auswirkungen bei AMD noch unbekannt

Was genau bei Bristol Ridge oder Ryzen unter Windows 7 nicht, wohl aber mit Windows 10, läuft, können wir derzeit nur vermuten. Bei den Kombiprozessoren dürften die Einschränkungen größer sein, weil wahrscheinlich die Video-Beschleunigung der Grafikeinheit nur partiell aktiv ist. Bei den Ryzen-CPUs könnten die Nachteile geringer ausfallen, sofern für die höchste Leistung keine bestimmten Treiber notwendig sind. Intels Broadwell-EP wie der Core i7-6950X etwa brauchen einen solchen für den Turbo Boost v3.

Den gibt es zwar als Download auch für Windows 7. Seit dem Anniversary Update ist der Treiber aber in Windows 10 bereits enthalten - das macht es für weniger versierte Nutzer bequemer, die volle Leistung abzurufen.


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FreiGeistler 11. Feb 2017

Oder keinen Bedarf an Onedrive, Skype, Apps, Zwangs-Updates und Schizophrener GUI. Kann...

HubertHans 10. Feb 2017

Falsch. Windows sieht aktuell so aus, weil die Statistiken des Nutzungsverhaltens diesen...

plutoniumsulfat 09. Feb 2017

Und Dokumente der NSA wird die Öffentlichkeit auch niemals zu Gesicht bekommen ;)

TC 09. Feb 2017

Die wichtigste Frage ist doch: läuft es auch auf RedPuppyLinux 8.15 RC2?

Smincke 09. Feb 2017

Mein Vater trauert seinem Windows 3.1 nach.



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