Prozess um Solar-City-Übernahme: Elon Musk hasst das Chefsein

Elon Musk hat in einem Gerichtsverfahren ein interessantes Detail ausgeplaudert.

Artikel veröffentlicht am ,
Elon Musk vor Gericht: lieber Technik und Design
Elon Musk vor Gericht: lieber Technik und Design (Bild: Stringer/Reuters)

Tesla-Chef zu sein, ist nicht gut - aber einer muss den Job ja machen: Elon Musk hat ausgesagt, dass er seinen Job als Chef des US-Elektroautoherstellers nicht mag. Er steht gerade wegen eines Rechtsstreits um den Kauf des Solarzellenherstellers Solar City vor Gericht.

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"Ich hasse es eher", sagte Musk, wie die BBC berichtet. "Ich würde meine Zeit viel lieber mit Design und Technik verbringen."

Musk gilt als Dreh- und Angelpunkt von Tesla. Seine charismatische Persönlichkeit hat sicher einen bedeutenden Anteil am Erfolg. Er ist allerdings auch berüchtigt für sein Mikromanagement.

Der Tesla-Chef steht derzeit im US-Bundesstaat Delaware im Zusammenhang mit dem Kauf von Solar City vor Gericht. Tesla hat den Solarzellenhersteller im Jahr 2016 für 2,3 Milliarden US-Dollar übernommen.

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Beide Unternehmen waren bereits eng verbandelt: Musk war Aufsichtsratsvorsitzender bei Solar City. Das Unternehmen wurde von seinen Vettern Lyndon und Peter Rive gegründet.

Hat Tesla für Solar City zu viel bezahlt?

Die Tesla-Aktionäre klagten gegen Musk: Sie argumentieren, der Tesla-Chef habe auf den Kauf gedrängt. Zudem sei der Kaufpreis zu hoch gewesen - ihrer Ansicht nach stand Solar City kurz vor der Pleite.

Musk bestritt vor Gericht, dass er den Kauf mit Druck auf den Vorstand durchgesetzt habe. Vielmehr sei die Solar-City-Übernahme Teil einer Strategie, Masterplan 2 genannt. Demnach soll Tesla elektrische Komplettlösungen anbieten: mit Elektroautos, Solarzellen, die den nötigen Strom liefern, und Akkus für daheim, die den Solarstrom speichern.

Elon Musk: Wie Elon Musk die Welt verändert - Die Biografie

Er habe sich auch nicht bereichert, erklärte Musk: Die Transaktion wurde per Aktientausch abgewickelt. Musk besaß an beiden Unternehmen jeweils 22 Prozent. "Da es sich um eine Transaktion Aktien für Aktien handelte und ich fast genau den gleichen Anteil an beiden besaß, gab es keinen Gewinn", sagte er.

Die Aktionäre verlangen, dass Musk den Kaufpreis an Tesla erstattet. Es wäre eines der kostspieligsten Urteile gegen eine einzelne Person. Der Unternehmer könnte es verschmerzen: Sein Vermögen wird auf knapp 170 Milliarden US-Dollar geschätzt. Der Prozess soll rund zwei Wochen dauern.

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CMan 18. Jul 2021

kwt

notuf 18. Jul 2021

Naive herangehensweise. Es sieht nur für den Außenstehenden so aus, als könnte er...

smonkey 16. Jul 2021

Nur weil Du ihn nicht verstehst?

zZz 15. Jul 2021

Aus finanzieller Sicht ist es ja wahrscheinlich legitim, jeden Furz des Herrn Musks mit...



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