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Provider: Drillisch erwartet Preissenkung in Mobilfunkbranche

Der Mobilfunkprovider Drillisch gewinnt derzeit in jedem Quartal bis zu 60.000 Neukunden. Damit das so bleibt, werden die Preise gesenkt. Die Branche werde nachziehen, so der Firmenchef. Zu Drillisch gehören Marken wie Simply, Maxxim, Hellomobil, Mcsim, Phonex, Deutschlandsim oder Winsim.
/ Achim Sawall
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Unternehmensitz von Drillisch Telecom (Bild: Drillisch Telecom)
Unternehmensitz von Drillisch Telecom Bild: Drillisch Telecom

Der Mobilfunkprovider Drillisch erwartet auch in Zukunft einen intensiven Preiskampf auf dem deutschen Mobilfunkmarkt. Im April 2014 will Drillisch die Preise senken(öffnet im neuen Fenster). "Unser Markt ist flexibel, es wird mit Sicherheit zu Reaktionen kommen", sagte Firmenchef Paschalis Choulidis der Welt am Sonntag(öffnet im neuen Fenster).

"Derzeit gewinnen wir pro Quartal um die 50.000 bis 60.000 Neukunden. Das wollen wir auch so fortsetzen", so Choulidis. Keine Angaben machte das Unternehmen dazu, wie viele Kunden pro Quartal verloren gehen. Im Jahr 2013 hatte Drillisch laut Geschäftsbericht(öffnet im neuen Fenster) 1,9 Millionen Mobilfunkkunden. Für das Geschäftsjahr 2012 nannte das Unternehmen noch 1,91 Millionen Mobilfunkteilnehmer.

Drillisch bietet Discounttarife unter verschiedenen Marken wie Simply, Maxxim, Hellomobil, Mcsim, Phonex, Deutschlandsim, Discoplus oder Winsim. Bei den Marken könne "das eine oder andere Thema dazukommen", sagte Choulidis. Bei der Marke Premiumsim wolle man sich "erstmals auf die Kombination eines Smartphones mit Full-Flat-Tarif fokussieren."

Für das nächste Geschäftsjahr kündigt Choulidis einen Gewinnzuwachs an: "2015 erwarten wir 95 bis 100 Millionen Euro. Wir sind gut genug aufgestellt, das auch darüber hinaus zu schaffen."

Für eine Übernahme sei das Unternehmen gut vorbereitet, man schaue sich den Markt an, aber aktuell gebe es nichts Besonderes. "Wir können auf jede Eventualität reagieren. Wenn sich Gelegenheiten bieten, können wir aktiv werden", sagte Choulidis. "Gibt es bis 2015 keine Gelegenheit, und die Branche ist ruhig, müssen wir sehen, was wir mit dem Kapital machen, zum Beispiel eine Sonderausschüttung, oder wir kaufen Aktien zurück." Drillisch hatte Ende 2013 einen Barmittelbestand von 187 Millionen Euro.


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