• IT-Karriere:
  • Services:

Provider: Dreamhost will keine Daten von Trump-Gegnern herausgeben

Das US-Justizministerium will einen Hoster verpflichten, 1,3 Millionen IP-Adressen von Webseitenbesuchern, Kontaktadressen und Fotos eines Kunden herauszugeben. Der Provider wehrt sich und bezeichnet das Vorgehen als Angriff auf die Meinungs- und Versammlungsfreiheit.

Artikel veröffentlicht am ,
Bei Donald Trumps Amtseinführung war weniger los als bei Obamas.
Bei Donald Trumps Amtseinführung war weniger los als bei Obamas. (Bild: WP:NFCC#4)

Der Provider Dreamhost wehrt sich nach eigenen Angaben gegen eine besonders umfangreiche Datenabfrage durch das US-Justizministerium. Mit einem Durchsuchungsbeschluss (PDF) wollte das Ministerium unter anderem die IP-Adressen der Besucher einer bei dem Provider gehosteten Webseite herausfinden. Anders als bei einem sogenannten National Security Letter ist es Dreamhost daher erlaubt, über die Abfrage zu sprechen.

Stellenmarkt
  1. Develco Pharma GmbH, Schopfheim
  2. Elektrobit Automotive GmbH, Bangalore (Indien)

In der Auseinandersetzung geht es um die Webseite Disruptj20.org, über die Proteste gegen die Amtseinführung von US-Präsident Donald Trump organisiert worden waren. Mit der Abfrage wollte das Ministerium nicht nur Informationen über die Webseite selbst und deren Betreiber einholen, sondern auch über deren Besucher. Insgesamt habe das Ministerium 1,3 Millionen IP-Adressen angefragt, schreibt Dreamhost. Unklar ist, ob entsprechende Logdateien überhaupt vorhanden sind.

E-Mails, Bilder, Kontaktinformationen

Zusätzlich wurde Dreamhost aufgefordert, Inhalte von E-Mails, Kontaktinformationen und Fotos von mehreren Tausend Menschen herauszugeben. Die Kunden seien über die Abfrage informiert worden, Daten will Dreamhost aber nicht übergeben, weil die Informationen dazu genutzt werden könnten herauszufinden, wer an den Protesten teilgenommen habe.

Dreamhost schreibt, dass man regelmäßig von den Behörden kontaktiert werde. Diese Anfragen würden jeweils sehr genau analysiert und abgelehnt, wenn sie nur vage Formulierungen oder Beschuldigungen enthielten oder falsch seien. Im aktuellen Fall habe der Justiziar des Unternehmens, Chris Ghazarian, gesagt, dass es sich um eine "im hohen Maße ungezielte Abfrage" handele, die negative Effekte auf die verfassungsrechtlich geschützte Versammlungsfreiheit und die Meinungsfreiheit habe. Das Justizministerium will jetzt mit einer gerichtlichen Anordnung die Herausgabe der Daten erzwingen, die Angelegenheit dürfte weiter vor Gericht verhandelt werden.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 4,32€
  2. (-66%) 16,99€
  3. 29,99€
  4. 4,99€

sh0gun 15. Aug 2017

Bei mir muss der "Durchsucher" etwas ambitionierter sein, denn der Key kommt nur per...

der_wahre_hannes 15. Aug 2017

Um die Stellen im Code zu finden, muss man ja aber zumindest wissen, wo sie stehen. Und...

h4z4rd 15. Aug 2017

https://i.pinimg.com/736x/b7/cb/07/b7cb070bf2d72e6abd0f35c0e81655b1--spongebob-memes...


Folgen Sie uns
       


Macbook Pro 16 Zoll - Test

Das Macbook Pro 16 stellt sich in unserem Test als eine echte Verbesserung dar. Das liegt auch daran, dass Apple einen Schritt zurückgeht, das Butterfly-Keyboard fallenlässt und die physische Escape-Taste zurückbringt.

Macbook Pro 16 Zoll - Test Video aufrufen
VW-Logistikplattform Rio: Mehr Fracht transportieren mit weniger Lkw
VW-Logistikplattform Rio
Mehr Fracht transportieren mit weniger Lkw

Im Online-Handel ist das Tracking einer Bestellung längst Realität. In der Speditionsbranche sieht es oft anders aus: Silo-Denken, viele Kleinunternehmen und Vorbehalte gegenüber der Digitalisierung bremsen den Fortschritt. Das möchte Rio mit seiner Cloud-Lösung und niedrigen Preisen ändern.
Ein Bericht von Dirk Kunde

  1. Vernetzte Mobilität Verkehrsunternehmen könnten Datenaustauschpflicht bekommen
  2. Studie Uber und Lyft verschlechtern den Stadtverkehr
  3. Diesel-Ersatz Baden-Württemberg beschafft Akku-Elektrotriebzüge Mireo

Staupilot: Der Zulassungsstau löst sich langsam auf
Staupilot
Der Zulassungsstau löst sich langsam auf

Nach jahrelangen Verhandlungen soll es demnächst internationale Zulassungskriterien für hochautomatisierte Autos geben. Bei höheren Automatisierungsgraden strebt die Bundesregierung aber einen nationalen Alleingang an.
Ein Bericht von Friedhelm Greis

  1. San José Bosch und Daimler starten autonomen Taxidienst
  2. Autonomes Fahren Ermittler geben Testfahrerin Hauptschuld an Uber-Unfall
  3. Ermittlungsberichte Wie die Uber-Software den tödlichen Unfall begünstigte

Arbeitsklima: Schlangengrube Razer
Arbeitsklima
Schlangengrube Razer

Der Gaming-Zubehörspezialist Razer pflegt ein besonders cooles Image - aber Firmengründer und Chef Tan Min-Liang soll ein von Sexismus und Rassismus geprägtes Arbeitsklima geschaffen haben. Nach Informationen von Golem.de werden Frauen auch in Europa systematisch benachteiligt.
Ein Bericht von Peter Steinlechner

  1. Razer Blade Stealth 13 im Test Sieg auf ganzer Linie
  2. Naga Left-Handed Edition Razer will seine Linkshändermaus wieder anbieten
  3. Junglecat Razer-Controller macht das Smartphone zur Switch

    •  /