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Protonmail kann auch auf einem Smartphone genutzt werden.
Protonmail kann auch auf einem Smartphone genutzt werden. (Bild: Protonmail)

Passwort wird vor Man-in-the-Middle-Angriffen geschützt

Damit das Passwort der Nutzer nicht mittels eines Man-In-The-Middle-Angriffs abgefangen werden kann, nutzt Protonmail seit dem vergangenen Jahr das Secure-Remote-Passwort-Protokoll (SRP). Damit soll sichergestellt werden, dass der Nutzer authentifiziert wird, ohne dass das Passwort oder ein Passwort-Äquivalent über das Netzwerk gesendet wird. Die Implementierung des Verfahrens ist Open Source.

Zur zusätzlichen Absicherung des Accounts unterstützt Protonmail Zwei-Faktor-Authentifizierung über Authenticator-Apps, nicht aber über Hardwareschlüssel.

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Ein normaler Webmailer mit Verschlüsselung

Ist der Nutzer einmal eingeloggt, sieht Protonmail aus wie ein üblicher Webmailer. Die Entschlüsselung der gespeicherten Mails erfolgt im Hintergrund. Das geschieht sehr schnell. Öffnet man eine Mail über das Webinterface, dauert es nur einen kurzen Augenblick, bis die Mail geöffnet wird.

Protonmail verwendet zur Verschlüsselung einen OpenPGP-Key mit 2.048 Bit Länge. Längere Schlüssel sollen künftig möglich sein. Leider ist es für Nutzer derzeit nicht möglich, den Schlüssel komplett, also mit dem Private-Key, herunterzuladen. Das limitiert den Einsatz des Dienstes, weil nur die nativen Clients und die Apps genutzt werden können.

Immerhin kann der öffentliche Teil des Schlüssels heruntergeladen und an Freunde oder andere Dienste weitergegeben werden. So ist es zum Beispiel möglich, einen PGP-Public-Key bei Facebook zu hinterlegen, um die Benachrichtigungen des sozialen Netzwerks künftig in verschlüsselter Form zu bekommen.

Die von Protonmail beworbene Verschlüsselung der E-Mails ist demnach zu vergleichen mit der auch von anderen Anbietern wie Posteo oder Mailbox.org umgesetzten Posteingangsverschlüsselung. Diese schützt die eigenen Mails vor einem Angriff auf die Server des Providers, auch im Falle einer Beschlagnahmung des Postfaches verringert sich die Anzahl der für die Behörden einsehbaren Informationen. Funktionen wie diese hatten zu Bestnoten für beide Provider im E-Mail-Test der Stiftung Warentest geführt.

Eine komplette Ende-zu-Ende-Verschlüsselung ist das jedoch nicht. Anders als Mailbox.org und Posteo bietet Protonmail auch keine Information darüber, ob ein empfangender Server TLS unterstützt, oder nicht. Nutzer erfahren also nicht beim Erstellen einer Nachricht, ob der empfangende Mailserver TLS unterstützt oder nicht.

 Protonmail: Die halbe VerschlüsselungKeine bidirektionale verschlüsselte Kommunikation 

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tha_specializt 22. Mär 2017

.

keksjaeger 21. Feb 2017

Ich verstehe diese "Empfehlung" nicht ganz. Auf Tutanota treffen exakt dieselben Probleme...

ikhaya 08. Feb 2017

Ich bezieh mich natürlich auf das neue DIME Protokoll, da haben sie genau nix in der Hand.

bjs 07. Feb 2017

... für den im artikel genannten vorteil aber nicht die einzige lösung. es gibt drei...

Anonymer Nutzer 07. Feb 2017

Haha ja das haben Sie 1950 auch gesagt.



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