Zum Hauptinhalt Zur Navigation Zur Suche

Protocow: Nebenverdienst für 3D-Druckerbesitzer

Der Marktplatz Protocow bietet Besitzern von 3D-Druckern die Möglichkeit, mit ihren Geräten Geld zu verdienen und vermittelt ihnen Kunden, die über den Dienst Druckdaten senden.
/ Andreas Donath
16 Kommentare Auf Google folgen (öffnet im neuen Fenster)
Replicator 5th Generation (Bild: Makerbot Industries)
Replicator 5th Generation Bild: Makerbot Industries

Besitzer eines 3D-Druckers können über ihre eigene Website nun Druckdienstleistungen anbieten. Dazu müssen sie ein HTML-Snippet (STL-Harvester(öffnet im neuen Fenster)) des niederländischen Anbieters Protocow einbetten, über das eine 3D-Druckdatei im STL-Format heraufgeladen und analysiert wird.

Mit dem vorher festgelegten Preis pro Kubikzentimeter sowie einem Basispreis erhält der Interessent ein Angebot. Nimmt er es an, werden die Druckdaten zum Drucker geschickt, das Modell erstellt und dann zum Kunden geschickt.

Vor dem Druck wird die Datei noch auf Löcher und nicht zusammenhängende Bereiche untersucht und der Kunde im Zweifelsfall darüber informiert, dass er sein 3D-Modell noch einmal überarbeiten sollte, so Protocow(öffnet im neuen Fenster).

Für gewerbliche Besitzer von 3D-Druckern bietet Protocow(öffnet im neuen Fenster) den Dienst schon seit November 2013 an. Jetzt bekommen auch Hobbybesitzer die Möglichkeit, ihren 3D-Drucker teilweise zu finanzieren.

Ein ähnliches Geschäftsmodell verfolgt das Unternehmen Element Robot aus den USA mit Skyforge. Der 3D-Druckdiensteister hat einen 3D-Drucker entwickelt, der wie ein Automat funktioniert. Der Kunde übermittelt zunächst an den Betreiber seine 3D-Druckdaten und bestimmt, an welchem Automaten das Ergebnis ausgegeben werden soll und macht sich dann auf den Weg, um das in der Zwischenzeit gedruckte Modell abzuholen. Bezahlt wird per Kreditkarte, wobei ein Kubikzentimeter 0,75 US-Dollar kosten soll.


Relevante Themen