Proterra: Elektrobushersteller vermietet Akkus zur Absatzförderung

Der US-Elektrobushersteller Proterra will den Umsatz seiner Fahrzeuge durch ein Leasingprogramm ankurbeln. Städte und Gemeinden müssen nicht mehr den gesamten Bus kaufen, sondern schließen einen Leasingvertrag über den Akku ab.

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Proterra-Elektrobus
Proterra-Elektrobus (Bild: Proterra)

Renault bietet bei seinen Elektroautos den Akku nur zur Miete an - US-Hersteller Proterra überträgt dieses Konzept nun auf deutlich teurere Elektrobusse. Um Kunden die Sorge um Akkudegration und Ausfälle zu nehmen, sollen diese den Akku künftig nicht mehr kaufen müssen. Stattdessen will Proterra ihn zusammen mit dem japanischen Unternehmen Mitsui verleasen.

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So sollen die anfänglichen Investitionskosten gesenkt und die Elektrobusse von Proterra zu einem Preis angeboten werden können, der in etwa dem eines Dieselbusses entspricht. Was die Akkumiete koste, teilte das Unternehmen, das mehrere Busmodelle mit unterschiedlichen Akkukonfigurationen anbietet, nicht mit.

Das Leasingprogramm wird für zwölf Jahre angeboten. Proterra garantiert die Leistung des Akkus über die gesamte Lebensdauer des Busses. Was das genau heißt, ist noch nicht klar. Das Unternehmen will den Akku aber unabhängig von Garantieleistungen einmal kostenlos austauschen.

Leasingakkus sollen weiterverwendet werden

Zusätzlich zum Leasingangebot legten Proterra und Mitsui ein Programm zur Nachnutzung der Akkus auf. Solche Programme riefen bereits andere Hersteller ins Leben. Tesla entwickelt derzeit ein Recyclingsystem für Akkus. Damit könnten Lithium und Kobalt ebenso wiedergewonnen werden wie die in der Batteriezelle verwendeten Metalle, darunter Kupfer, Aluminium und Stahl, heißt es in Teslas Umweltbericht. Sie sollen aufgearbeitet und wieder für die Herstellung neuer Akkus verwendet werden.

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