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Protect your System Amigo:
Anglikanische Elite-Internate statt nur Großkonzerne

Unter den Ransomware -Akteuren ist PYSA eine besondere Gruppe. Sie versieht Angriffe mit persönlichen Botschaften und attackiert oft religiöse und Elite-Institutionen.
/ Michael Gschwender
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PYSA kommt sehr oldschool daher. (Bild: Namco)
PYSA kommt sehr oldschool daher. Bild: Namco

Fällt das Stichwort "Ransomware-Angriffe", ist man gedanklich schnell bei großen Logistikunternehmen, Supermarktketten oder dem Hack der Colonial Pipeline in den USA. Was einem eher nicht sofort einfällt, sind argentinische Kindertagesstätten, Freimaurer aus Florida oder anglikanische Elite-Internate in Afrika. Genau solche Ziele greift die außerhalb der Szene eher weniger bekannte PYSA-Gruppierung bevorzugt an.

PYSA steht für "Protect Your System Amigo". Diesen Spruch platziert die Gruppe als markanten, humoristischen und einprägsamen Schlusssatz in ihren Erpresserbriefen. Nicht nur in diesen Erpresserschreiben unterscheidet sich PYSA von anderen aktiven Gruppen wie Lockbit oder Conti, die eher weniger Humor in ihren Formulierungen zeigen.

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