• IT-Karriere:
  • Services:

Propilot 2.0: Nissan baut autonom navigierenden Golfball

Ein Traum für jeden Golfer: Ein Schlag und der Ball ist im Loch. Nissan macht es mit einem speziell ausgestatteten Golfball und einem KI-System möglich. Der japanische Autohersteller wirbt damit für ein neues System für autonomes Fahren.

Artikel veröffentlicht am ,
Der intelligente Golfball erreicht bei jedem Putt mühelos das Loch.
Der intelligente Golfball erreicht bei jedem Putt mühelos das Loch. (Bild: Nissan)

Der japanische Autohersteller Nissan hat einen Golfball gebaut, der garantiert immer im Loch landet, egal wie er geschlagen wird. Mit der originellen Idee bewirbt Nissan sein Assistenzsystem Propilot.

Stellenmarkt
  1. slashwhy GmbH & Co. KG, Osnabrück
  2. AKDB Anstalt für kommunale Datenverarbeitung in Bayern, München, Nürnberg

Der Golfball findet laut Nissan immer seinen Weg ins Loch, egal ob der Spieler den Schlag zu hart oder zu weich geführt hat oder in welche Richtung er den Ball gelenkt hat. "Spieler können somit gewiss sein, dass sie bei jedem Putt mühelos die Löcher erreichen."

Zu dem System gehört eine Kamera, die das Loch und den Ball auf dem Weg dahin beobachtet. Ein System mit Künstlicher Intelligenz wertet die Bilder der Kamera aus. Es berechnet die Bahn, auf der der Ball das Loch erreicht, und funkt die Daten zum Ball. Der wiederum ist mit einem Elektromotor ausgestattet, der ihn zum Loch rollen lässt. Sensoren sorgen dafür, dass er nicht von der Bahn abkommt.

Version 2.0 des Assistenzsystems soll automatisiertes Fahren auf der Autobahn sowie an Auf- und Abfahrten ermöglichen. Dafür sei der Propilot mit dem Navigationssystem des Fahrzeugs gekoppelt, "um die Wagenlenkung auf dafür ausgewiesenen Straßen entlang einer vordefinierten Route zu begleiten", erklärt Nissan. Anders als bei bisher verfügbaren Systemen, wie etwa dem Tesla-Autopiloten, kann der Fahrer beim aktiviertem Propiloten die Hände vom Lenkrad nehmen, ohne dass das System Alarm gibt.

Mit dem sich selbst lenkenden Golfball will Nissan Autofahrern offensichtlich die Skepsis gegenüber dem Assistenzsystem nehmen. Das System schaffe es, das Fahrzeug "auf einer vordefinierten Route bis zum Ziel" zu lenken - wie den Golfball.

Anfang vergangenen Jahres hatte Nissan schon einmal eine Funktion des Propiloten mit einem originellen Video beworben: Den Parkassistenten demonstrierte der Automobilhersteller mit Hausschuhen, die sich automatisch in Reih und Glied ausrichten.

Das erste Fahrzeug, das Nissan mit dem Propilot 2.0 ausstattet, ist der Skyline, der im kommenden Monat in Japan auf den Markt kommt. Wer den Golfball ausprobieren möchte, kann das vom 29. August bis 1. September tun - allerdings im Hauptsitz von Nissan in Yokohama. Der Test steht dann im genannten Zeitraum jeweils von 10.00 bis 20.00 Uhr bereit.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 24,99€
  2. (-5%) 9,49€
  3. 7,99€

TrollNo1 29. Aug 2019

Er könnte ja auch klimaneutral segeln...

Kleba 28. Aug 2019

Ich fand die Werbung gut. Endlich mal wieder eine Bewerbung bei der ich wirklich...

Tekkie112 28. Aug 2019

Ne ist doch ähnlich: Auto nicht ins (Schlag)loch Golfball ins Loch


Folgen Sie uns
       


The Last of Us 2 - Fazit

Überleben in der Postapokalypse: Im Actionspiel The Last of Us 2 erkunden wir mit der jungen Frau Ellie unter anderem die Stadt Seattle - und sinnen auf Rache für einen Mord.

The Last of Us 2 - Fazit Video aufrufen
Bluetooth-Hörstöpsel mit ANC im Test: Den Airpods Pro hat die Konkurrenz nichts entgegenzusetzen
Bluetooth-Hörstöpsel mit ANC im Test
Den Airpods Pro hat die Konkurrenz nichts entgegenzusetzen

Die Airpods Pro haben neue Maßstäbe bei Bluetooth-Hörstöpseln gesetzt. Sennheiser und Huawei ziehen mit True Wireless In-Ears mit ANC nach, ohne eine Antwort auf die besonderen Vorzüge des Apple-Produkts zu haben.
Ein Test von Ingo Pakalski

  1. Bluetooth-Hörstöpsel Google will Klangprobleme beseitigen, Microsoft nicht
  2. Bluetooth-Hörstöpsel Aldi bringt Airpods-Konkurrenz für 25 Euro
  3. Bluetooth-Hörstöpsel Oppos Airpods-Alternative kostet 80 Euro

PC-Hardware: Das kann DDR5-Arbeitsspeicher
PC-Hardware
Das kann DDR5-Arbeitsspeicher

Vierfache Kapazität, doppelte Geschwindigkeit: Ein Überblick zum DDR5-Speicher für Server und Desktop-PCs.
Ein Bericht von Marc Sauter


    Zukunft in Serien: Realistischer, als uns lieb sein kann
    Zukunft in Serien
    Realistischer, als uns lieb sein kann

    Ältere Science-Fiction-Produktionen haben oft eher unrealistische Szenarien entworfen. Die guten neueren, wie Black Mirror, Years and Years und Upload nehmen hingegen Technik aus dem Jetzt und denken sie weiter.
    Von Peter Osteried

    1. Power-to-Liquid Sunfire plant E-Fuels-Produktion in Norwegen
    2. Gebäudetechnik Thyssen-Krupp baut neuen Aufzugsturm
    3. Airbus Elektronische Nasen sollen Sprengstoff aufspüren

      •  /