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Projektoren im Vergleichstest: 4K-Beamer für unter 2K Euro

Bildschirme mit UHD- und 4K-Auflösung sind in den vergangenen Jahren immer preiswerter geworden. Seit 2017 gibt es den Trend zu hoher Pixelzahl und niedrigem Preis auch bei Projektoren. Wir haben vier von ihnen getestet und stellen am Ende die Sinnfrage.

Ein Test von Martin Wolf veröffentlicht am
4 x 4K im Test
4 x 4K im Test (Bild: Martin Wolf/Golem.de)

Pünktlich zur Fußball-WM werben Hersteller und Elektronikmärkte mit neuen Videoprojektoren um Kundschaft. Für Public Viewing im Freundeskreis werden sich wohl die wenigsten ein hochpreisiges Heimkino einrichten. Hier sind flexibel einsetzbare, transportable und preiswerte Geräte gefragt - aber lohnt sich 4K in diesem Bereich überhaupt? Gibt es Unterschiede in der Preisklasse unter 2.000 Euro? Wie kommt es zu der starken Preissenkung bei 4K-Projektoren? Diesen Fragen sind wir in unserem Test nachgegangen und haben eindeutige Antworten gefunden. Unser Testfeld bestand aus Geräten von Acer (M550), Benq (TK800), Optoma (UHD60) und Viewsonic (PX747). Als Referenz haben wir uns Sonys Luxusprojektor VPL-VW760S ausgeliehen.

Zunächst müssen wir aber einige technische Begrifflichkeiten klären: Wie wir in unserem umfangreichen UHD-Blu-ray-Test schon festgestellt haben, ist der Umgang mit 4K, HDR und Farbtiefe nicht immer einfach. Wenn wir 4K und UHD in unserem Test synonym verwenden, ist damit eine Auflösung von 3.840 x 2.160 Pixeln gemeint. HDR verwenden wir synonym mit HDR 10. Das heißt, die maximale Farbtiefe beträgt 10 Bit - im Gegensatz zur Standard-Farbtiefe von 8 Bit können feiner abgestimmte Helligkeits- und Farbverläufe dargestellt werden.

Alle Geräte im Testfeld können 60 Bilder pro Sekunde in 4K zeigen, aber nur 30 mit gleichzeitig aktivem HDR. Der limitierende Faktor ist hierbei die Schnittstelle HDMI 2.0, deren maximale Bandbreite von knapp 18 GBit/s nicht für 4K HDR mit 60 Bildern ausreicht. Auch das verwendete Kabel spielt eine Rolle: So konnten zwar kürzere Kabel problemlos hohe Auflösungen und Bildraten übertragen, beim Versuch, ein 8 Meter langes HDMI-Kabel zu benutzen, kamen aber nur noch 30 Bilder pro Sekunde in 4K an.

Faux-K statt 4K?

Die von uns getesteten Projektoren sind mit einer Ausnahme eigentlich native Full-HD-Geräte (der UHD60 von Optoma hat eine native Auflösung von 2716 x 1528). Das heißt, dass sie normalerweise nur knapp über 2 Millionen Pixel darstellen können. Dank eines von Texas Instruments entwickelten neuen Chips lassen sich diese Pixel aber sehr schnell horizontal und vertikal verschieben. So vervierfacht sich die Auflösung, ohne dass sich die Anzahl der Mikrospiegel auf dem DLP-Chip ändert. Diese Pixel-Shift-Technologie (im englischsprachigen Raum auch scherzhaft Faux-K genannt) ermöglicht die rapide Preissenkung im Bereich der 4K-Projektoren seit 2017. Die von uns getesteten Geräte kosten zwischen 1.199 (Viewsonic PX 747) und 1.999 Euro (Optoma UHD60) und nutzen alle die Pixel-Shift-Technik von TI. 8 Millionen reale Pixel sind wesentlich teurer: Der Preis unseres Referenzprojektors von Sony liegt bei knapp 15.000 Euro. Wir wollen nur kurz auf die wesentlich bessere Ausstattung des VPL-VW760S eingehen, denn alles andere wäre unfair. Viel mehr interessiert uns, ob es einen sichtbaren Unterschied zwischen Faux-K und echtem 4K bei Projektoren gibt.

Eine Überraschung am Anfang 
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Apfelbaum 23. Mai 2018

Danke für die technische Erläuterung, ich bin da weniger fit als du und konnte es nicht...

Apfelbaum 22. Mai 2018

Übertriebener Konsum ist nicht gut aber ich hoffe deine Kiddies kriegen keine Probleme...

Achranon 22. Mai 2018

Nein, mit einer Leinwand aus grauem Stoff, am besten Hochkontrast um keine Helligkeit zu...

Achranon 09. Mai 2018

Sagen wir mal, wer nur TV sieht, möglichst mit wechselnden Sendern und unterschiedlichen...

Smolo 08. Mai 2018

Ja ich denke mal die Industrie optimiert sich hier wieder selbst zu Tode mit dem ganzen...


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