• IT-Karriere:
  • Services:

Benq TK800 und Viewsonic PX747 - klein, laut, hell

Die Projektoren von Benq und Viewsonic testen wir hier im Doppelpack. Was wir nicht wussten, als wir den gerade erschienenen TK800 bestellten: Er ist baugleich mit dem PX747. Auch Acers V6810 scheint auf der gleichen Plattform aufzubauen.

Stellenmarkt
  1. Technische Universität Berlin, Berlin
  2. Hochschule für Technik Stuttgart, Stuttgart

Die Winzlinge messen nur 33 x 26 x 14 cm (PX747) beziehungsweise 35 x 27 x 14 cm (TK800) und wiegen jeweils 4,2 kg. Sie unterscheiden sich abseits vom Äußeren nur sehr marginal voneinander, deshalb gelten die folgenden Beschreibungen für beide Geräte, außer wir weisen ausdrücklich darauf hin.

Was uns nach dem Einschalten sofort auffiel, ist die Lüfterlautstärke: Sie ist höher als bei den anderen Projektoren im Test. Der Viewsonic gibt zusätzlich noch dauerhaft einen hochfrequenten Ton von sich, bei beiden ist auch das Surren des Farbrades zu vernehmen. Für den Einsatz als Public-Viewing-Projektor im Garten mag das unproblematisch sein, aber als Heimkinogerät ist zumindest der Viewsonic PX747 in unseren Ohren disqualifiziert. Die Hersteller geben die Geräuschentwicklung mit 27 db an, was der des Acer M550 entsprechen würde - subjektiv sind TK800 und PX747 aber lauter. Die beleuchteten Fernbedienungen sind mit allen wichtigen Funktionen versehen. Auf der Rückseite befinden sich Anschlüsse für RS 232, HDMI (2x), VGA, ein durchgeschliffener Audio-Klinkenport sowie USB-5-Volt und eine 12-Volt-Buchse.

  • So sollte es aussehen: das 1x1-Pixel-Schachbrettmuster auf einem 4K-Monitor (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Der Acer M550 (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Optik des Projektors hat einen 1,6fachen Zoom. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das Drehrad für Lens-Shift ist versenkbar. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Bedienelemente sind auf der Oberseite angebracht. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Rückseite des M550 mit den Anschlüssen (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Fernbedienung ist beleuchtbar. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das vertikale Pixelraster wird gut dargestellt ... (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • ...das 1x1-Pixel-Schachbrettmuster hingegen nicht. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Der Optoma UHD60 ist der größte Projektor im Testfeld. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Seine Optik hat einen 1,6fachen Zoom. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Zoom und Lens-Shift sind unter einer Klappe verborgen. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Bedienungselemente befinden sich an der Seite. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Rückseite des Optoma UHD60 mit den Anschlüssen (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Fernbedienung ist nicht beleuchtbar. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das Pixelraster... (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • ...und das 1x1-Pixel-Schachbrettmuster werden wie beim Acer M550 dargestellt. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Der Viewsonic PX747 ist baugleich mit dem Benq TK800. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Seine Optik hat nur einen 1,2fachen Zoom. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Bedienungselemente befinden sich auf der Oberseite, ... (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • ... die Anschlüsse des PX747 auf der Rückseite. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Der Benq TK800 sieht anders aus als der Viewsonic PX747, ... (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • ... hat aber ebenfalls nur einen 1,2fachen Zoom. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Bedienungselemente sind leicht verändert, ... (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • ... aber die Anschlüsse auf der Rückseite sind identisch zum PX747. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Fernbedienung ist beleuchtbar. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Zoom und Fokus sind wie bei allen Geräten im Test nur manuell verstellbar, Lens-Shift fehlt. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Der Benq TK800 und der Viewsonic PX747 zeigen das 1x1-Pixel-Schachbrettmuster als graue Fläche an ... (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • ... und stellen das vertikale Pixelraster gut dar. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Außer Konkurrenz: der Sony VPL-VW760S  (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Er hat einen 2,06fachen Zoom und ein sehr flexibles Lens-Shift -  beides motorisiert, wie auch der Fokus. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Der Projektor wiegt rund 20 kg. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Bedienungselemente sind am Gerät kaum vorhanden. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Anschlüsse befinden sich an der Seite.(Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Mit der beleuchtbaren Fernbedienung lassen sich alle Parameter des VPL-VW760S einstellen. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das Pixelraster wird beim Sony VPL-VW760S mit falschen Farben und Artefakten angezeigt. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Der Sony VPL-VW760S und der Viewsonic PX747 im Größenvergleich. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Unser Testfeld: Viewsonic PX747, Benq TK800, Optoma UHD60 und Acer M550 (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Der Viewsonic PX747 ist baugleich mit dem Benq TK800. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)

Das manuelle Fokussieren und Zoomen ist hier gefühlt noch fummeliger als bei den anderen Geräten im Test, was auch daran liegt, dass es keine Möglichkeit gibt, das Bild horizontal oder vertikal zu verschieben. Andererseits haben beide Projektoren eine nützliche Menüoption für Trapezkorrektur, die dem Optoma und dem Acer fehlt. Der 1,2fache Zoom der Optiken liegt hingegen unter dem, was Optoma und Acer bieten.

Mit über 3.000 ANSI Lumen geben beide Projektoren Inhalte sehr hell wieder. Das geht jedoch zulasten der Farbtreue. Die verbauten RGBW-Fabräder zeigen insbesondere Rot- und Grüntöne falsch an, machen jedoch das Bild heller. Das Farbproblem lässt sich in gewissem Umfang durch Einstellungen im Menü beheben. Trotzdem kommen die beiden Projektoren in diesem Punkt nicht an die anderen Geräte im Test heran und subjektiv ist der Regenbogeneffekt hier stärker. Erwähnenswert finden wir, dass der Benq TK800 als einziger im Test einen 3D-Modus besitzt und Viewsonic mit dem PX727 auch noch ein Modell mit RGBRGB-Farbrad anbietet, das eine bessere Farbtreue bei geringerer Helligkeit verspricht.

  • So sollte es aussehen: das 1x1-Pixel-Schachbrettmuster auf einem 4K-Monitor (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Der Acer M550 (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Optik des Projektors hat einen 1,6fachen Zoom. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das Drehrad für Lens-Shift ist versenkbar. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Bedienelemente sind auf der Oberseite angebracht. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Rückseite des M550 mit den Anschlüssen (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Fernbedienung ist beleuchtbar. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das vertikale Pixelraster wird gut dargestellt ... (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • ...das 1x1-Pixel-Schachbrettmuster hingegen nicht. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Der Optoma UHD60 ist der größte Projektor im Testfeld. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Seine Optik hat einen 1,6fachen Zoom. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Zoom und Lens-Shift sind unter einer Klappe verborgen. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Bedienungselemente befinden sich an der Seite. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Rückseite des Optoma UHD60 mit den Anschlüssen (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Fernbedienung ist nicht beleuchtbar. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das Pixelraster... (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • ...und das 1x1-Pixel-Schachbrettmuster werden wie beim Acer M550 dargestellt. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Der Viewsonic PX747 ist baugleich mit dem Benq TK800. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Seine Optik hat nur einen 1,2fachen Zoom. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Bedienungselemente befinden sich auf der Oberseite, ... (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • ... die Anschlüsse des PX747 auf der Rückseite. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Der Benq TK800 sieht anders aus als der Viewsonic PX747, ... (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • ... hat aber ebenfalls nur einen 1,2fachen Zoom. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Bedienungselemente sind leicht verändert, ... (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • ... aber die Anschlüsse auf der Rückseite sind identisch zum PX747. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Fernbedienung ist beleuchtbar. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Zoom und Fokus sind wie bei allen Geräten im Test nur manuell verstellbar, Lens-Shift fehlt. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Der Benq TK800 und der Viewsonic PX747 zeigen das 1x1-Pixel-Schachbrettmuster als graue Fläche an ... (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • ... und stellen das vertikale Pixelraster gut dar. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Außer Konkurrenz: der Sony VPL-VW760S  (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Er hat einen 2,06fachen Zoom und ein sehr flexibles Lens-Shift -  beides motorisiert, wie auch der Fokus. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Der Projektor wiegt rund 20 kg. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Bedienungselemente sind am Gerät kaum vorhanden. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Anschlüsse befinden sich an der Seite.(Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Mit der beleuchtbaren Fernbedienung lassen sich alle Parameter des VPL-VW760S einstellen. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das Pixelraster wird beim Sony VPL-VW760S mit falschen Farben und Artefakten angezeigt. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Der Sony VPL-VW760S und der Viewsonic PX747 im Größenvergleich. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Unser Testfeld: Viewsonic PX747, Benq TK800, Optoma UHD60 und Acer M550 (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Der Benq TK800 sieht anders aus als der Viewsonic PX747, ... (Bild: Martin Wolf/Golem.de)

Die Testbilder werden gut dargestellt. Dass das Pixel-Schachbrettmuster als gleichmäßig graue Fläche angezeigt wird, schreiben wir der geringen Bildbearbeitung der verbauten Prozessoren zu. Das führt vermutlich auch zu geringem Input-Lag: Knapp über 30 ms sind ein guter Wert. Die Lüfter beider Projektoren laufen nach dem Abschalten mit 45 Sekunden (Viewsonic) und 90 Sekunden (Benq) extrem lange nach.

Der Benq TK800 und der Viewsonic PX747 sind die Preiskracher in unserem Test. Der PX747 ist ab 1.200 Euro zu haben, für den TK800 zahlt man im Moment 100 Euro mehr. Die verwendeten Leuchtmittel haben nach Herstellerangaben eine Nutzungsdauer von 4.000 Stunden bei voller Helligkeit und 10.000 Stunden im Eco-Modus.

Bevor wir ein Fazit ziehen, wollen wir aber noch eine entscheidende Frage beantworten: Lohnt sich 4K bei den getesteten Projektoren überhaupt?

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed
 Optoma UHD60 - der stille Große4K in der Praxis 
  1.  
  2. 1
  3. 2
  4. 3
  5. 4
  6. 5
  7. 6
  8.  


Anzeige
Hardware-Angebote
  1. (u. a. Ryzen 5 5600X 358,03€)

Apfelbaum 23. Mai 2018

Danke für die technische Erläuterung, ich bin da weniger fit als du und konnte es nicht...

Apfelbaum 22. Mai 2018

Übertriebener Konsum ist nicht gut aber ich hoffe deine Kiddies kriegen keine Probleme...

Achranon 22. Mai 2018

Nein, mit einer Leinwand aus grauem Stoff, am besten Hochkontrast um keine Helligkeit zu...

Achranon 09. Mai 2018

Sagen wir mal, wer nur TV sieht, möglichst mit wechselnden Sendern und unterschiedlichen...

Smolo 08. Mai 2018

Ja ich denke mal die Industrie optimiert sich hier wieder selbst zu Tode mit dem ganzen...


Folgen Sie uns
       


Programm für IT-Jobeinstieg: Hoffen auf den Klebeeffekt
Programm für IT-Jobeinstieg
Hoffen auf den Klebeeffekt

Aktuell ist der Jobeinstieg für junge Ingenieure und Informatiker schwer. Um ihnen zu helfen, hat das Land Baden-Württemberg eine interessante Idee: Es macht sich selbst zur Zeitarbeitsfirma.
Ein Bericht von Peter Ilg

  1. Arbeitszeit Das Sechs-Stunden-Experiment bei Sipgate
  2. Neuorientierung im IT-Job Endlich mal machen!
  3. IT-Unternehmen Die richtige Software für ein Projekt finden

Weclapp-CTO Ertan Özdil: Wir dürfen nicht in Schönheit und Perfektion untergehen!
Weclapp-CTO Ertan Özdil
"Wir dürfen nicht in Schönheit und Perfektion untergehen!"

Der CTO von Weclapp träumt von smarter Software, die menschliches Eingreifen in der nächsten ERP-Generation reduziert. Deutschen Perfektionismus hält Ertan Özdil aber für gefährlich.
Ein Interview von Maja Hoock


    Fiat 500 als E-Auto im Test: Kleinstwagen mit großem Potenzial
    Fiat 500 als E-Auto im Test
    Kleinstwagen mit großem Potenzial

    Fiat hat einen neuen 500er entwickelt. Der Kleine fährt elektrisch - und zwar richtig gut.
    Ein Test von Peter Ilg

    1. Vierradlenkung Elektrischer GMC Hummer SUV fährt im Krabbengang seitwärts
    2. MG Cyberster MG B Roadster mit Lasergürtel und Union Jack
    3. Elektroauto E-Auto-Prämie übersteigt in 2021 schon Vorjahressumme

      •  /