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Projekte: IT-Freiberufler verdienen besser

Eine Studie von IDG und Allgeier Experts hat steigende Stundensätze für selbstständige IT-ler ermittelt. Firmen setzen statt auf Festeinstellung lieber auf Externe.
/ Achim Sawall
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Entwicklerin bei der Arbeit (Bild: Golem.de)
Entwicklerin bei der Arbeit Bild: Golem.de

Der durchschnittlich erzielte Stundensatz von IT-Freiberuflern hat sich im vergangenen Jahr um 4,08 Euro auf 88,13 Euro erhöht. Das ergab die IT-Freiberufler-Studie von IDG Business Research Services in Zusammenarbeit mit dem Personal- und Projektserviceanbieter Allgeier Experts, die am 4. Mai 2017 vorgestellt wurde(öffnet im neuen Fenster) . Der Anteil der Selbstständigen, die mehr als 120.000 Euro umsetzen konnten, erhöhte sich von 34,4 Prozent im Vorjahr auf 41 Prozent.

In einer Onlinebefragung wurden 917 Interviews geführt. Unter den Befragten waren 578 IT-Freiberufler und 339 Unternehmen, die IT-Selbstständige einsetzen. In einer Studie vom Dezember 2016 lag der durchschnittlich erzielte Stundensatz aller Umfrageteilnehmer bei 83,48 Euro. Die meisten der IT-Freelancer sind laut dieser Studie bei Großkonzernen im Einsatz.

Immer mehr externe Experten

Der Einsatz von Freiberuflern steigt laut der Erhebung an. 69,3 Prozent der befragten Unternehmen haben demnach in den letzten zwölf Monaten externe IT-Fachkräfte beschäftigt. Der Anteil der Unternehmen, für die solche Experten keine oder nur eine geringfügige Rolle spielen, bewegt sich bei 2,6 Prozent. Da nur Unternehmen befragt wurden, die selbstständige IT-Experten einsetzen, sind die Angaben nicht aussagekräftig.

Die befragten Unternehmen setzen immer stärker auf Mixed Teams, in denen Festangestellte und Projektmitarbeiter zusammenarbeiten. Der Anteil derer, die solche Strukturen vermeiden, liegt bei 1,7 Prozent. Die Anzahl der Unternehmen, die mit Mixed Teams gute Erfahrungen gemacht haben, liegt bei 89 Prozent. Der Anteil eigener, fest angestellter Mitarbeiter bewegt sich bei 54,9 Prozent und liegt damit nochmals leicht unter dem Vorjahreswert.


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