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Projekt Titan: Apple Car soll später kommen

Das Apple-Auto soll nicht wie geplant 2020 auf den Markt kommen. In einem Medienbericht ist von Personalproblemen die Rede. Der Leiter des Projekts soll gekündigt haben. Experten warnen schon seit einiger Zeit, dass Apple den Aufwand unterschätze.

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Kommt das Apple Car?
Kommt das Apple Car? (Bild: Jean Koulev/CC BY 2.0)

Das geplante Lieferdatum für das Apple Car soll laut The Information um ein Jahr verschoben worden sein. Der Bericht stützt sich auf die Aussagen mehrerer Ex-Mitarbeiter von Apple, die an dem Projekt arbeiteten. Demnach soll das Apple Car erst 2021 erscheinen.

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Ein Auto von Grund auf neu zu bauen, erfordert viel Erfahrung, die Apple teuer einkaufen muss. Der Chef des Projekts soll bis Jahresanfang 2016 Steve Zadesky gewesen sein. Er habe das Unternehmen aber verlassen. Damals wurden private Gründe genannt. Seine Rolle soll Chris Porritt übernommen haben. Zuvor war der Ingenieur und Manager bei Tesla tätig, er soll dort an den Plattformen des Model S und des SUVs Model X sowie am Chassis des Model 3 gearbeitet haben.

Automobilindustrie reagiert skeptisch bis abgeklärt

Zahlreiche Experten aus der Automobilindustrie wurden zu einem möglichen Apple-Auto befragt. Daimler-Chef Dieter Zetsche sagte Anfang 2015, dass Apple seiner Einschätzung nach kein eigenes Auto baut. Einem späteren Bericht nach wollten weder BMW noch Mercedes Apple beim Bau seines Elektroautos helfen.

Fiat-Chrysler-Chef Sergio Marchionne sagte kurz darauf, dass sein Unternehmen für eine Allianz mit Apple offen sei. Als relativ ausgeschlossen gilt in der Fahrzeugindustrie, dass Apple das Fahrzeug alleine bauen kann. Vielmehr wird das Know-how von Partnern benötigt. Zulieferfirmen wie Magna Steyr könnten das Auto im Auftrag von Apple fertigen.

Tesla-Chef Elon Musk ging bisher davon aus, dass das Apple Car im Jahr 2020 auf den Markt kommt. Anfang 2016 kommentierte der Milliardär Apples Autopläne und bezeichnete es als "offenes Geheimnis", dass Apple ein Fahrzeug baue. Es sei kompliziert, so etwas zu verbergen, wenn man mehr als 1.000 Ingenieure anwerbe, das Auto zu bauen. Zum Beispiel ging Jonathan Cohen von Nvidia zu Apple.

Tesla und Apple werben sich gegenseitig Personal ab

Das Projekt mit dem Codenamen Titan ist seit Jahresanfang 2015 in der Presse. Mittlerweile sollen 1.800 Personen daran beteiligt sein, wie das Wall Street Journal berichtet. Das Unternehmen hat keine Erfahrung im Automobilbau, soll aber zahlreiche Experten anderer Unternehmen abgeworben haben, darunter aus der Akkutechnik.

In einem Interview mit dem Handelsblatt sagte Musk 2015, dass Apple die Mitarbeiter anstelle, die bei Tesla gescheitert seien. "Apple hat keine wichtigen Ingenieure abgeworben. Sie haben Ingenieure eingestellt, die wir gefeuert haben."

Laut einem Bericht der Frankfurter Allgemeinen Zeitung soll zumindest ein Teil der Forschung an dem Fahrzeug in Berlin erfolgen. Das Apple-Auto solle im Rahmen von Carsharing-Modellen angeboten werden, berichtete die FAZ. Das könnte viele Menschen dazu bringen, das Fahrzeug ohne Anschaffungskosten auszuprobieren.



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merlinhst123 23. Jul 2016

Es kam ja schon mehrfach vor, dass etablierte Firmen neuen Trends extrem skeptisch...

quadronom 22. Jul 2016

Und einem riesigen Haufen Kohle. Die könnten jedem Menschen eines ihrer Autos-in-spe...

wasabi 22. Jul 2016

da bin ich nicht so skrupellos :-) Bin halt wenig Autofahrer, daher finde ich die ganze...

gbo (Golem.de) 22. Jul 2016

Danke für den Hinweis, ist schon korrigiert.

wasabi 22. Jul 2016

http://www.heise.de/autos/artikel/Studie-BUDD-e-von-Volkswagen-3061091.html


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