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Projekt ThoR: Telekom an 100-GBit/s-THz-Richtfunkstrecke beteiligt

Zwischen 300 GHz und 3 THz sind sehr hohe Bandbreiten von mehreren 10 GHz möglich. Doch die Dienste zur Erdbeobachtung und die Radioastronomie dürfen nicht gestört werden. Mit dabei ist die Deutsche Telekom, als einziger Netzbetreiber.

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Bandbreiten mit mehrere GHz für Backhaul-und Fronthaulverbindungen bei 5G+
Bandbreiten mit mehrere GHz für Backhaul-und Fronthaulverbindungen bei 5G+ (Bild: Fraunhofer-Institut für Angewandte Festkörperphysik)

Die Deutsche Telekom ist an dem Projekt ThoR beteiligt, bei dem Forscher aus Europa und Japan zusammen mit Herstellern und Netzbetreibern THz-Richtfunkstrecken als Backhaul für das Kernnetz der Mobilfunkanbieter aufbauen wollen. Das gab das Fraunhofer-Institut für Angewandte Festkörperphysik (IAF) am 31. Oktober 2018 bekannt. Zum Projektende werde zur Demonstration eine Richtfunkstrecke mit realen Daten aufgebaut.

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Basierend auf photonischen und elektronischen Technologien, kombiniert mit digitalen Signalverarbeitungseinheiten, wird ein Transceiver mit extrem hoher Bandbreite und Dynamikbereich geschaffen, der bei 300 GHz arbeitet. Das ThoR-Projekt implementiert mit dem Aufbau einer THz-Richtfunkstrecke erstmals den neuen IEEE-Standard für einen Backhaul oder Fronthaul.

Der THz-Frequenzbereich zwischen 300 GHz und 3 THz bietet extrem hohe Bandbreiten von mehreren 10 GHz. Dabei dürfen jedoch passive Dienste wie die Erdbeobachtung und die Radioastronomie nicht durch Interferenzen gestört werden. Ein wichtiges ThoR-Teilprojekt untersucht daher die Verträglichkeit mit den passiven Diensten.

Das ThoR-Projekt wird von der EU durch das Forschungsrahmenprogramm Horizon 2020 (Grant Agreement 814523) und vom National Institute of Information and Communications Technology in Japan mit insgesamt 3 Millionen Euro gefördert. Das Projekt startete am 1. Juli 2018 und endet am 30. Juni 2021.

Partner des ThoR-Projekts sind die Technische Universität Braunschweig, die Waseda University, das Chiba Institute of Technology und die Gifu University in Japan, die Universität Stuttgart, das Fraunhofer IAF, die University of Lille (Frankreich), HRCP (Japan), Vivid Components (Großbritannien), Siklu Communication (Israel), NEC (Japan) und die Telekom mit Niederlassungen in Deutschland und Tschechien.



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Bonita.M 01. Nov 2018

Denkt denn keiner an den Elektrosmog?


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