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Projekt Skybender: Google will starken Funksender bauen

Ist das der nächste Schritt zum Drohnen- oder Balloninternet? Google will einen Funksender im Spaceport America bauen. Dort betreibt das Unternehmen schon eine Empfangsanlage.
/ Werner Pluta
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Project Loon: Internet vom Ballon oder von Drohnen aus (Bild: Google)
Project Loon: Internet vom Ballon oder von Drohnen aus Bild: Google

Google funkt nach draußen: Das Unternehmen hat bei der US-Regulierungsbehörde Federal Communications Commission (FCC) eine Lizenz für den Betrieb eines starken Senders beantragt. Standort ist der Spaceport America(öffnet im neuen Fenster) in der Wüste des US-Bundesstaates New Mexico, der von Virgin Galactic gebaut wurde.

Der Sender soll nach einem Dokument von Google(öffnet im neuen Fenster) im Bereich von 2,5 GHz bis 86 GHz arbeiten. Seine Leistung beträgt 96.411 Watt. Allerdings werde der Sender durch den Einsatz einer Richtantenne keine Störungen verursachen, versichert Google.

Gehört der Sender zum Projekt Skybender?

Der Zweck, zu dem Google den Sender baut, geht aus dem Dokument nicht hervor. Die entsprechenden Passagen sind gestrichen. Das Vorhaben könnte allerdings mit dem Projekt Skybender zusammenhängen: Google soll am Spaceport America die Internetversorgung aus der Luft mit Drohnen testen.

Google hat auf dem Weltraumbahnhof einen rund 1.400 Quadratmeter großen Hangar und ein eigenes Kontrollzentrum. Im Sommer 2015 hat das Unternehmen auf dem Gelände mehrere Empfangsstationen für Millimeterwellen(öffnet im neuen Fenster) aufgestellt. Das entspricht einem Frequenzband von 30 GHz bis 300 GHz – also Teile des Spektrums, das auch der Sender abdeckt.

Google hat verschiedene Projekte einer Internetversorgung aus der Luft – von riesigen, solarbetriebenen Drohnen oder von Ballons aus.


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