Abo
  • IT-Karriere:

Projekt Phoenix: Open-Source-Alternative zu Apples Swift

Apple solle die Programmiersprache Swift und den Code dazu komplett freilegen, wird in der Ankündigung der freien Alternative Phoenix gefordert. Apple müsse sich auf seine Anfänge und Erfolge auf Open-Source-Basis zurückbesinnen.

Artikel veröffentlicht am ,
Phoenix ist eine freie Implementierung von Swift.
Phoenix ist eine freie Implementierung von Swift. (Bild: Indie, Phoenix)

"Genauso wenig wie Kunden euer Produkt sein sollten, sollten Entwickler eure Gefangenen sein", schreibt Aral Balkan, der Gründer des Start-ups Indie, in einem offenen Brief an Apple-Chef Tim Cook. Er fordert Apple dazu auf, die Programmiersprache Swift und den dazugehörigen Code unter eine freie Lizenz zu stellen. Die mit dem Brief verbundene Ankündigung von Phoenix, einer Open-Source-Alternative zu Swift, solle das Unternehmen als "freundlichen Schubs" in die richtige Richtung verstehen.

Stellenmarkt
  1. ElringKlinger AG, Dettingen an der Erms
  2. ivv GmbH, Hannover

Ein solcher Hinweis gehöre sich einfach, wenn man feststelle, dass jemand, der einem wichtig sei, einen großen Fehler mache. Wenn Apple das Richtige tue, also Swift unter einer freien und offenen Lizenz veröffentliche, könne das Team dazu beitragen, anstatt unnötigerweise die Anstrengung zu übernehmen, eine eigene Version zu erstellen.

Apple müsse sich an seine Anfänge zurückerinnern, heißt es weiter. Ohne die freie Lizenzierung des GNU-C-Compilers von Richard Stallman hätten die Entwickler bei Next keinen darauf aufbauenden Objective-C-Compiler erstellen können. "Oder was wäre, wenn Chris Lattner LLVM nicht unter einer offenen Lizenz veröffentlicht hätte?".

Die Initiatoren sehen Swift als Erben von Objective-C. Doch es scheine so, als habe das Unternehmen schlicht sein Vermächtnis vergessen, schreibt Aral Balkan. Und "nur diejenigen, die sich nicht zutrauen, auf andere Art und Weise zu konkurrieren, suchen Zuflucht im Lock-In als Wettbewerbsvorteil".

Vorangetrieben wird Phoenix derzeit vor allem von Greg Casamento, der das GNUStep-Projekt leitet und dadurch jahrelange Erfahrung im Umgang mit Objective-C und Compilerentwicklung hat. Der noch sehr rudimentäre Code von Phoenix steht unter der GPLv3 zum Download bereit.



Anzeige
Hardware-Angebote
  1. ab 369€ + Versand

Schnarchnase 22. Okt 2014

Naja mehr ins Klo langen als Apple was den Namen angeht kann man wohl...

bstea 22. Okt 2014

Der Code von GNUstep ist so veraltet im Vergleich zu NetStep, da müsste man sich schon...


Folgen Sie uns
       


Samsungs Monitor The Space - Test

Der Space-Monitor von Samsung ist ungewöhnlich: Er wird mit einer Schraubzwinge an die Tischkante geklemmt. Das spart tatsächlich viel Platz. Mit 32 Zoll Diagonale und 4K-Auflösung ist auch genug Platz für die tägliche Arbeit vorhanden.

Samsungs Monitor The Space - Test Video aufrufen
Erneuerbare Energien: Die Energiewende braucht Wasserstoff
Erneuerbare Energien
Die Energiewende braucht Wasserstoff

Kein anderes Element ist so universell und dabei simpel aufgebaut wie Wasserstoff und das energiereiche Gas lässt sich aus fast jedem Energieträger gewinnen. Genauso vielseitig gestaltet sich seine Nutzung.
Ein Bericht von Jan Oliver Löfken

  1. Strom-Boje Mittelrhein Schwimmende Kraftwerke liefern Strom aus dem Rhein
  2. Speicherung von Überschussstrom Wasserstoff soll bei Engpässen helfen
  3. Energiewende DLR-Forscher bauen Kohlekraftwerke zu Stromspeichern um

iPad OS im Test: Apple entdeckt den USB-Stick
iPad OS im Test
Apple entdeckt den USB-Stick

Zusammen mit iOS 13 hat Apple eine eigene Version für seine iPads vorgestellt: iPad OS verbessert die Benutzung als Tablet tatsächlich, ein Notebook-Ersatz ist ein iPad Pro damit aber immer noch nicht. Apple bringt aber endlich Funktionen, die wir teilweise seit Jahren vermisst haben.
Ein Test von Tobias Költzsch

  1. Tablets Apple bringt neues iPad Air und iPad Mini
  2. Eurasische Wirtschaftskommission Apple registriert sieben neue iPads
  3. Apple Es ändert sich einiges bei der App-Entwicklung für das iPad

CO2-Emissionen und Lithium: Ist das Elektroauto wirklich ein Irrweg?
CO2-Emissionen und Lithium
Ist das Elektroauto wirklich ein Irrweg?

In den vergangenen Monaten ist die Kritik an batteriebetriebenen Elektroautos stärker geworden. Golem.de hat sich die Argumente der vielen Kritiker zur CO2-Bilanz und zum Rohstoff-Abbau einmal genauer angeschaut.
Eine Analyse von Friedhelm Greis

  1. Ari 458 Elektro-Lieferwagen aus Leipzig kostet knapp 14.000 Euro
  2. Nobe 100 Dreirädriges Retro-Elektroauto parkt senkrecht an der Wand
  3. Protean 360+ Neuer elektrischer Antrieb macht Kleinbusse extrem wendig

    •  /