Projekt PEAR: Auftragsfertiger Foxconn baut Elektroauto für Fisker

Für den Bau seines zweiten Modells hat sich Fisker einen neuen Partner gesucht. Geplant sei eine "persönliche Elektroauto-Revolution".

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So stellt sich Henrik Fisker sein nächstes Elektroauto vor.
So stellt sich Henrik Fisker sein nächstes Elektroauto vor. (Bild: Fisker)

Der US-Elektroautohersteller Fisker will mit dem taiwanischen Auftragsfertiger Foxconn sein zweites Elektroautomodell bauen. Die Produktion solle im vierten Quartal 2023 starten, teilten die beiden Unternehmen am 24. Februar mit. Vereinbart sei ein Volumen von 250.000 Fahrzeugen im Jahr. Fisker und Foxconn wollten "gemeinsam das bahnbrechende neue Segment-Fahrzeug entwickeln". Der Fisker Ocean, das angeblich umweltfreundlichste Auto der Welt, soll im vierten Quartal 2022 auf den Markt kommen.

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Foxconn hatte im Oktober 2020 angekündigt, Bauteile für Elektroautos herstellen zu wollen. Im Januar dieses Jahres hieß es dann, dass der Apple-Auftragsfertiger den angeschlagenen Elektroautohersteller Byton unterstützen und das Elektro-SUV M-Byte zur Marktreife entwickeln wolle. Dazu stellte Foxconn eine eigene, modulare Elektrofahrzeug-Plattform vor, die es ermöglichen soll, diverse Fahrzeuggrößen zu bauen, von Mittelklasse- bis zu kleineren Nutzfahrzeugen.

Entwicklung in nur 24 Monaten

Der Mitteilung zufolge haben Fisker und Foxconn nun das Projekt PEAR (Personal Electric Automotive Revolution/Persönliche Elektroauto-Revolution) vereinbart. "Wir werden ein Fahrzeug schaffen, das soziale Grenzen überwindet, eine Verbindung aus fortschrittlicher Technik, begehrenswertem Design, Innovation und Kosteneffektivität bietet und gleichzeitig unser Engagement für die Schaffung der nachhaltigsten Fahrzeuge der Welt erfüllt", sagte der dänische Designer und Firmengründer Henrik Fisker.

Foxconn-Chef Young-way Liu kündigte an, das Fahrzeug in nur 24 Monaten entwickeln zu wollen. "Dies reduziert der übliche Zeit, die für die Markteinführung eines neuen Fahrzeugs erforderlich ist, um die Hälfte", sagte Young-way Liu. Laut Fisker soll die Entwurfsskizze die geplante Richtung der Entwicklung andeuten. Das endgültige Design will er jedoch erst "zum letztmöglichen Zeitpunkt" präsentieren.

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Für den Ocean will Fisker die MEB-Plattform von Volkswagen nutzen. Der Fisker Ocean soll nach Angaben des Herstellers mit einem veganen Interieur ausgestattet sein, viele der verwendeten Kunststoffe sind Recyclingstoffe. Das Auto hat einen Akku mit einer Speicherkapazität von rund 80 Kilowattstunden, was für eine Reichweite von circa 480 km reichen soll. Der Akku wird aber nicht nur an der Ladesäule oder der Steckdose geladen: Das Dach des Ocean ist mit Solarzellen ausgelegt, die Strom in den Akku speisen. Die Zellen soll pro Jahr Strom für eine Reichweite von bis zu 1.600 km generieren.

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ulink 25. Feb 2021

Sehe ich auch so. Aber vielleicht ist er auch nur ein guter Designer aber eine...

1st1 25. Feb 2021

Das schreit doch schon wieder nach "Knowhow-Transfer".

BeachPrince 25. Feb 2021

Über die Lebensdauer der verwendeten Materialien kann man noch nicht viel sagen - in...

Gunni Lingus 25. Feb 2021

Schade. Bei der Überschrift Fiaker dachte ich in Wien werden endlich die äppelnden Gäule...



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