• IT-Karriere:
  • Services:

Projekt Jedi: US-Regierung pausiert Milliardenprojekt mit Trumps Hilfe

Dass das Cloud-Projekt Jedi an Amazon gehen sollte, ist fast sicher gewesen. Jetzt hat die US-Regierung die Ausschreibung gestoppt und prüft sie auf Fairness. An dieser Entscheidung soll US-Präsident Donald Trump beteiligt gewesen sein.

Artikel veröffentlicht am ,
Mit Trumps Hilfe pausiert Jedi.
Mit Trumps Hilfe pausiert Jedi. (Bild: Pixabay.com/Montage: Golem.de/CC0 1.0)

Das US-Verteidigungsministerium Department of Defense (DoD) stoppt vorerst die Ausschreibung seines Projektes Jedi, das mit hoher Wahrscheinlichkeit allein an den Cloudanbieter Amazon gehen sollte und mit zehn Milliarden US-Dollar dotiert ist. Der Grund: Die Institution überprüfe derzeit die Ausschreibung, um sicherzugehen, dass diese für alle Wettbewerber fair sei. Zuletzt hatte Amazon-Konkurrent Oracle dies angezweifelt und dem Versandhändler Lobbyarbeit vorgeworfen.

Stellenmarkt
  1. Berliner Verkehrsbetriebe (BVG), Berlin
  2. Holtzmann & Sohn GmbH, Ronnenberg

Die Entscheidung des DoD wurde von US-Präsident Donald Trump persönlich vorangetrieben. Laut dem Nachrichtensender CNN bekam er den Vorfall in Form eines von Amazon-Wettbewerbern erstellten Beziehungsdiagramms auf seinen Tisch. Daraus werde deutlich, dass Amazon offenbar bewusst in wichtigen Entscheidungsinstanzen für das Milliardenprojekt kooperierende Personen eingesetzt habe. Neben Oracle sind weitere Wettbewerber an Jedi interessiert, darunter Microsoft und IBM. Google gab wegen interner Proteste seine Beteiligung am Projekt bereits vorher auf.

Konflikt in der Regierungspartei

Einige Republikaner drängen das DoD und den republikanischen US-Präsidenten zur Eile: Das US-Militär brauche die Technik und Cloud-Infrastruktur dringend. "Der Vertrag wurde bereits um ein Jahr wegen Untersuchungen und Gerichtsverfahren verschoben", schreiben sie. "Die Cloud macht aus unserem Militär eine tödlichere, agilere und innovativere Kraft." Dagegen stehen Proteste aus der eigenen Partei, die zu weiteren Untersuchungen raten.

Trump selbst ist nicht gut auf Amazon zu sprechen. Er beschuldigte das Unternehmen, zu wenig Geld für Postdienste zu bezahlen. Außerdem ist er im Streit mit Amazon-Chef Jeff Bezos, der auch Besitzer der Washington Post ist, die Interna der Regierung veröffentlichte.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Top-Angebote
  1. ab 21,00€
  2. (aktuell u. a. Toshiba-Festplatte mit 10 TB für 279,00€ (Bestpreis!), Be quiet Silent Base 801...
  3. ab 30,00€ bei ubi.com
  4. (alle Countdown-Angebote im Überblick - die besten Angebote starten aber am Freitag um...

Anonymer Nutzer 05. Aug 2019

ob Du es glaubst oder nicht, aber Trump hat nicht in allen Presseorganen Rückhalt ;-) so...

SanderK 02. Aug 2019

Spracherkennung, Gesichtserkennung. Gezielt Werbung für Soldaten wenn sie zum Einsatz...


Folgen Sie uns
       


Google Pixel 4 und Pixel 4 XL ausprobiert

Google hat seine neuen Pixel-Smartphones vorgestellt: Im ersten Hands on machen das Pixel 4 und das Pixel 4 XL einen guten Eindruck.

Google Pixel 4 und Pixel 4 XL ausprobiert Video aufrufen
HR-Analytics: Weshalb Mitarbeiter kündigen
HR-Analytics
Weshalb Mitarbeiter kündigen

HR-Analytics soll vorhersagbare und damit wertvollere Informationen liefern als reine Zahlen aus dem Controlling. Diese junge Disziplin im Personalwesen hat großes Potenzial, weil sie Personaler in die Lage versetzt, zu agieren, statt zu reagieren.
Ein Bericht von Peter Ilg

  1. Frauen in der IT Ist Logik von Natur aus Männersache?
  2. IT-Jobs Gibt es den Fachkräftemangel wirklich?
  3. Arbeit im Amt Wichtig ist ein Talent zum Zeittotschlagen

Ryzen 9 3950X im Test: AMDs konkurrenzlose 16 Kerne
Ryzen 9 3950X im Test
AMDs konkurrenzlose 16 Kerne

Der Ryzen 9 3950X ist vorerst die Krönung für den Sockel AM4: Die CPU rechnet schneller als alle anderen Mittelklasse-Chips, selbst Intels deutlich teurere Modelle mit 18 Kernen überholt das AMD-Modell locker.
Ein Test von Marc Sauter

  1. Zen-CPUs AMD nennt konkrete Termine für Ryzen 3950X und Threadripper
  2. Castle Peak AMDs Threadripper v3 sollen am 19. November erscheinen
  3. OEM & China AMD bringt Ryzen 3900 und Ryzen 3500X

Von Microsoft zu Linux und zurück: Es gab bei Limux keine unlösbaren Probleme
Von Microsoft zu Linux und zurück
"Es gab bei Limux keine unlösbaren Probleme"

Aus Ärger über Microsoft stieß er den Wechsel der Stadt München auf Linux an. Kaum schied er aus dem Amt des Oberbürgermeisters, wurde Limux rückgängig gemacht. Christian Ude über Seelenmassage von Ballmer und Gates, die industriefreundliche CSU, eine abtrünnige Grüne und umfallende SPD-Genossen.
Ein Interview von Jan Kleinert


      •  /