Projekt Eagle: Deutsche Telekom will T-Systems verkaufen

T-Systems soll komplett oder zum Teil verkauft werden. Mit Projektnamen aus Agentenfilmen.

Artikel veröffentlicht am ,
T-Systems-Chef Adel Al-Saleh
T-Systems-Chef Adel Al-Saleh (Bild: T-Systems)

Die Deutsche Telekom bereitet den Verkauf ihres IT-Dienstleitungsbereichs T-Systems vor. Dies berichten das Manager Magazin und das Handelsblatt aus Konzern- sowie Finanzkreisen. Die Telekom muss trotz einer Verschuldung von insgesamt rund 128 Milliarden Euro den FTTH-Ausbau bewältigen und prüft darum verschiedene Wege zur Finanzierung. Dies reicht bisher vom Verkauf des Netzbetreibers T-Mobile Netherlands über ein Joint Venture mit dem australischen IFM Global Infrastructure Fund bis hin zum möglichen Verkauf der Antennenanlagen.

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Konzernchef Timotheus Höttges und T-Systems-Chef Adel Al-Saleh lassen Szenarien für eine Abspaltung und Neuaufstellung oder einen Verkauf durchspielen, wie mehrere Insider dem Handelsblatt bestätigten. Mit potenziellen Käufern laufen bereits Gespräche. Ein Telekom-Sprecher sagte, der Konzern kommentiere keine Gerüchte.

Die Pläne werden unter den Codenamen Falcon und Eagle ausgearbeitet. Mit potenziellen Käufern wie Accenture und Capgemini sollen bereits Gespräche laufen.

In einem alternativen Szenario wird eine neue Struktur für T-Systems geprüft, bei der die Telekom nur noch rund ein Drittel der Anteile an der Großkundentochter halten würde. Der Telekom-Großaktionär Bund würde ebenfalls ein Drittel halten und für das verbliebene Drittel werden ein oder mehrere Partner gesucht.

T-Systems macht seit Jahren Verluste

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Laut Angaben des Manager Magazins macht T-Systems seit Jahren Verluste und kam 2020 auf einen Umsatz von 4,2 Milliarden Euro und erwirtschaftete ein negatives operatives Ergebnis (Ebit) von 650 Millionen Euro.

T-Systems ist bereits durch verschiedene Restrukturierungs- und Stellenabbauprogramme gegangen und hatte zuletzt im Februar 2021 seine Strategie gewechselt und die Cloud in den Mittelpunkt gestellt. Im Januar 2018 hatte der US-Amerikaner Al-Saleh die Position des Chefs bei T-Systems übernommen, um das Geschäft zu restrukturieren. Er hatte den Abbau von 10.000 der rund 38.000 Stellen angekündigt. Von der Kürzung waren rund 5.600 Stellen in Deutschland betroffen.

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flyingjoker 19. Nov 2021 / Themenstart

Es gibt dort so viele Ohne Plan, die Kaufen sich in Sicherheitssoftware (Norton) und...

minnime 19. Nov 2021 / Themenstart

In ITZ kann man nicht integrieren, das geht unternehmensformrechtlich nicht so ganz...

tedeum 18. Nov 2021 / Themenstart

Leider ist das Geschäftsmodell der TSI nicht mehr groß gefragt. Dank der Cloud sind viele...

tedeum 18. Nov 2021 / Themenstart

Die Microsoft Cloud Deutschland ist tot. Aber jetzt probieren sie es mit der Google

Tou 18. Nov 2021 / Themenstart

Dafür hat man doch 2017 die Deutsche Telekom IT GmbH gegründet und aus der T-Systems...

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