Abo
  • Services:
Anzeige
Der Ablauf bei DeLorean
Der Ablauf bei DeLorean (Bild: Microsoft Research)

Kaum Mehrlast für den Client

Anzeige

Weil der Client aber nicht mehr alle Einzelbilder, die der Server schickt, einfach anzeigen kann, ergibt sich bei spekulativen Berechnungen leicht ein Ruckeln, das nicht allein auf die Bandbreite zurückzuführen ist. Vielmehr müssen Client und Server beim Abgleich der tatsächlichen Ereignisse Bilder verwerfen, die nicht mehr zum tatsächlichen Spielablauf passen. Die Darstellung wirkt dann sehr wackelig, was Microsoft in einem Video demonstriert - wir haben das im ersten Teil der hier dargestellten Clips aus Doom 3 mit einer Zeitlupe noch etwas besser sichtbar gemacht. Um die Darstellung zu glätten, kommt vor der Berechnung der tatsächlich gesendeten Frames auf Seiten des Servers das mathematische Verfahren eines Kalman-Filters zum Einsatz.

Da Game-Streaming unter anderem dazu dient, technisch aufwendige Titel wie voll auf PCs optimierte Spiele auf leistungsschwächeren Endgeräten wie einem Tablet oder einem Smart TV zugänglich zu machen, dürfen die Anforderungen an den Client nicht zu stark steigen. Microsoft trägt dem Rechnung, indem auf dem Client nur noch eine Interpolation der gelieferten Bilder stattfindet.

  • Der Ablauf bei DeLorean zwischen Client und Server. (Bild: Microsoft Research)
Der Ablauf bei DeLorean zwischen Client und Server. (Bild: Microsoft Research)

Das System DeLorean kann zudem messen, wie lange es dauert, bis die Bilder, die den Eingaben entsprechen, beim Spieler eintreffen. Entsprechend passt sich der Aufwand der Berechnungen an, denn war die Verzögerung besonders groß, steht für das nächste Bild weniger Zeit zur Verfügung, um den Spielfluss nicht ins Stocken geraten zu lassen. Im Idealfall soll DeLorean Latenzen von bis zu 250 Millisekunden kompensieren können - das ist ein weit höherer Wert als andere Anbieter von Cloud-Gaming bisher angegeben haben.

Mit angepassten Versionen von Doom 3 und Fable 3 hat Microsoft seine Technik bereits demonstriert. Die beiden älteren Spiele wurden wegen der Zugänglichkeit des Quellcodes ausgewählt, die Ergebnisse sollen aber auf modernere Titel übertragbar sein. Noch ist DeLorean noch ein Forschungsprojekt, einen eigenen Streaming-Server hat Microsoft noch nicht angekündigt. Es gibt aber eine wissenschaftliche Arbeit dazu (PDF) und auch den Server und Client für Doom 3, beides hat Microsoft Research bei OneDrive hinterlegt.

Den Namen DeLorean dürften die Forscher wohl nach der Zeitmaschine aus der Filmreihe Zurück in die Zukunft gewählt haben. Diese war in einen Sportwagen der Marke DeLorean eingebaut. Auch beim Verfahren für Game-Streaming von Microsoft versucht die Software, in die Zukunft zu sehen und kann zudem das Verhältnis zwischen Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft des Spielegeschehens verschieben.

 Projekt DeLorean: Microsofts Game-Streaming rechnet 250 ms Latenz weg

eye home zur Startseite
TheUnichi 27. Aug 2014

Das ist deine Meinung, die Realität sieht anders aus.

Huetti 25. Aug 2014

Aber damals sind nur die Positions- und Aktionsdaten der Spielfiguren durch die...

violator 25. Aug 2014

Das kommt aufs Spiel an, ich hab oft L4D2 mit nem Ping von 250 gespielt ohne es...

hw75 25. Aug 2014

Reine Reaktionszeit eines einzelnen Ereignisses gegen konstanten Lag von einer...

Moe479 24. Aug 2014

es bleibt aber auch nicht bei 1080p widergabe, schon heute gibt es rigs die weit...



Anzeige

Stellenmarkt
  1. Verbraucherzentrale Bundesverband e.V., Berlin
  2. B. Braun Melsungen AG, Melsungen, Tuttlingen
  3. AEVI International GmbH, Berlin
  4. ID.on GmbH, Hannover


Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 22,99€
  2. 19,99€ - Release 19.10.
  3. 49,99€

Folgen Sie uns
       


  1. Windows 10

    Windows Store wird zum Microsoft Store mit Hardwareangeboten

  2. Kabelnetz

    Eazy senkt Preis für 50-MBit/s-Zugang im Unitymedia-Netz

  3. Nintendo

    Super Mario Run wird umfangreicher und günstiger

  4. Seniorenhandys im Test

    Alter, sind die unpraktisch!

  5. PixelNN

    Mit Machine Learning unscharfe Bilder erkennbar machen

  6. Mobilfunk

    O2 in bayerischer Gemeinde seit 18 Tagen gestört

  7. Elektroauto

    Tesla schafft günstigstes Model S ab

  8. Bundestagswahl 2017

    IT-Probleme verzögerten Stimmübermittlung

  9. Fortnite Battle Royale

    Entwickler von Pubg sorgt sich wegen Unreal Engine

  10. Übernahme

    SAP kauft Gigya für 350 Millionen US-Dollar



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Lenovo Thinkstation P320 Tiny im Test: Viel Leistung in der Zigarrenschachtel
Lenovo Thinkstation P320 Tiny im Test
Viel Leistung in der Zigarrenschachtel
  1. Adware Lenovo zahlt Millionenstrafe wegen Superfish
  2. Lenovo Smartphone- und Servergeschäft sorgen für Verlust
  3. Lenovo Patent beschreibt selbstheilendes Smartphone-Display

Wireless Qi: Wie die Ikealampe das iPhone lädt
Wireless Qi
Wie die Ikealampe das iPhone lädt
  1. Noch kein Standard Proprietäre Airpower-Matte für mehrere Apple-Geräte

Apples iPhone X in der Analyse: Ein iPhone voller interessanter Herausforderungen
Apples iPhone X in der Analyse
Ein iPhone voller interessanter Herausforderungen
  1. Smartphone Apple könnte iPhone X verspätet ausliefern
  2. Face ID Apple erlaubt nur ein Gesicht pro iPhone X
  3. iPhone X Apples iPhone mit randlosem OLED-Display kostet 1.150 Euro

  1. Re: "Betriebssystem"- Menüführung

    igor37 | 13:12

  2. Re: ¤3000 bei ¤70k.... macht keinen grossen...

    JackIsBlack | 13:09

  3. Re: O2 bundesweit seit Jahren gestört...

    Loehm | 13:07

  4. Re: Brauchen Senioren das überhaupt?

    igor37 | 13:07

  5. Re: Nutzen von ECC?

    gaym0r | 13:05


  1. 13:28

  2. 13:17

  3. 12:25

  4. 12:02

  5. 11:58

  6. 11:34

  7. 11:19

  8. 11:04


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel