Abo
  • Services:

Projekt Ahead: Passagierflugzeug der Zukunft erinnert an einen Mantarochen

Die niederländische Fluggesellschaft KLM und die Technische Universität Delft arbeiten an einem Konzept für ein Passagierflugzeug, das bis zu 14.000 Kilometer nonstop mit einer Tankfüllung fliegen soll. Für die Flügelkonfiguration des Projekt Ahead wird ein ungewöhnliches Konzept aufgegriffen.

Artikel veröffentlicht am ,
Project Ahead soll weniger Treibstoff verbrauchen
Project Ahead soll weniger Treibstoff verbrauchen (Bild: Project Ahead)

Das Langstreckenflugzeug, das KLM und die TU Delft sowie weitere Forschungseinrichtungen konzeptioniert haben, ist eine Mischung aus Pfeilflügel und Canard-Bauweise. Der Rumpf und die Tragflügel verschmelzen ineinander. Die Triebwerke befinden sich dort, wo üblicherweise das Seitenleitwerk sitzt. Das Höhenleitwerk ist in Form von Canard-Flügeln vor den Tragflächen angebracht. Durch das Design soll der Treibstoffbedarf geringer sein als bei einem herkömmlichen Passagierflugzeug, wie Ingenieur.de berichtet.

Stellenmarkt
  1. Haufe Group, Freiburg
  2. Vodafone GmbH, Düsseldorf

Das Konzept heißt Ahead und steht für Advanced Hybrid Engine Aircraft. Es wird von der Europäischen Kommission gefördert. Dazu gehören auch neue Triebwerke, die mit zweierlei Arten von Treibstoff auskommen. Die zweistufige Brennkammer verwendet zwei Treibstoffe: Eine verbrennt Wasserstoff oder alternativ Flüssigerdgas, die zweite Kerosin. Das soll besonders effizient und leise sein. Das Flugzeug soll bis zu 14.000 Kilometer nonstop mit einer Tankfüllung fliegen können. Die Tragflächenkonfiguration erlaubt es, viel Treibstoff mitzunehmen, da die Flügel zum Rumpf hin sehr dick werden.

Der breite Rumpf erlaubt den Einbau von sehr vielen Sitzen. Insgesamt sollen mehr als 300 Personen in dem Flugzeug Platz finden, wovon allerdings nicht viele einen Fensterplatz erhalten werden.

Nach Angaben von KLM ist mit dem Einsatz eines solchen Flugzeugs nicht vor dem Jahr 2050 zu rechnen.



Anzeige
Blu-ray-Angebote
  1. (u. a. 3 Blu-rays für 15€, 2 Neuheiten für 15€)

M.P. 19. Aug 2015

Wenn man mit 60 Litern Sprit 700 Kilometer weit kommt, braucht man für 14.000 km nur 1200...

Rulf 10. Aug 2015

doch doch...30 jahre reicht das erdöl noch locker...und danach wird eben ein ersatz aus...

Rulf 10. Aug 2015

das prinzip nurflügler ist ja eigentlich uralt...das problem ist und bleibt die...

Eheran 10. Aug 2015

Natürlich... oh man :D Das ist kein so kleines Problem (wie auch die Monitore im...

tingelchen 10. Aug 2015

Laut: http://dieluftfahrt.blogspot.de/2007/09/kerosinverbrauch-des-airbus-a380.html Liegt...


Folgen Sie uns
       


AMD Athlon 200GE - Test

Der Athlon 200GE ist ein 55 Euro günstiger Chip für den Sockel AM4. Er konkurriert daher mit Intels Celeron G4900 und Pentium G5400. Dank zwei Kernen mit SMT und 3,2 GHz sowie einer Vega-3-Grafikeinheit schlägt er beide Prozessoren in CPU-Benchmarks und ist schneller in Spielen, wenn diese auf der iGPU laufen.

AMD Athlon 200GE - Test Video aufrufen
Shine 3: Neuer Tolino-Reader bringt mehr Lesekomfort
Shine 3
Neuer Tolino-Reader bringt mehr Lesekomfort

Die Tolino-Allianz bringt das Nachfolgemodell des Shine 2 HD auf den Markt. Das Shine 3 erhält mehr Ausstattungsdetails aus der E-Book-Reader-Oberklasse. Vor allem beim Lesen macht sich das positiv bemerkbar.
Ein Hands on von Ingo Pakalski

  1. E-Book-Reader Update macht Tolino-Geräte unbrauchbar

Pixel 3 und Pixel 3 XL im Hands on: Googles Smartphones mit verbesserten Kamerafunktionen
Pixel 3 und Pixel 3 XL im Hands on
Googles Smartphones mit verbesserten Kamerafunktionen

Google hat das Pixel 3 und das Pixel 3 XL vorgestellt. Bei beiden neuen Smartphones legt das Unternehmen besonders hohen Wert auf die Kamerafunktionen. Mit viel Software-Raffinessen sollen gute Bilder auch unter widrigen Umständen entstehen. Die ersten Eindrücke sind vielversprechend.
Ein Hands on von Ingo Pakalski

  1. BQ Aquaris X2 Pro im Hands on Ein gelungenes Gesamtpaket mit Highend-Funktionen

WLAN-Standards umbenannt: Ein Schritt nach vorn ist nicht weit genug
WLAN-Standards umbenannt
Ein Schritt nach vorn ist nicht weit genug

Endlich weichen die nervigen Bezeichnungen für WLANs chronologisch sinnvollen. Doch die Wi-Fi Alliance sollte noch einen Schritt weiter gehen.
Ein IMHO von Oliver Nickel

  1. Wi-Fi 6 WLAN-Standards werden für besseres Verständnis umbenannt
  2. Wifi4EU Fast 19.000 Kommunen wollen kostenloses EU-WLAN
  3. Berlin Bund der Steuerzahler gegen freies WLAN

    •  /