• IT-Karriere:
  • Services:

Project Zero: Google legt Liste von ausgenutzten Zero-Day-Lücken offen

Im Rahmen der Sicherheitsinitiative Project Zero legt Google eine Liste mit bekannten Sicherheitslücken offen, von denen der Hersteller weiß, dass diese aktiv für Angriffe missbraucht werden. Diese Öffentlichkeit soll das Ausnutzen der Lücken weiter erschweren.

Artikel veröffentlicht am ,
Google legt seine Zero-Day-Liste offen.
Google legt seine Zero-Day-Liste offen. (Bild: REUTERS/Dave Paresh)

Das Ziel von Googles Initiative Project Zero sei es, das "Auffinden und Ausnutzen von Sicherheitslücken möglichst aufwendig zu machen", schreibt der Enwickler Ben Hawkes in einem aktuellen Blogbeitrag. Bisher geschehe das hauptsächlich durch eigene Forschung und die Suche nach potenziellen Sicherheitslücken. Nun veröffentlicht das Team aber auch seine Liste von Sicherheitslücken, die aktiv ausgenutzt werden, ohne dass ein Patch für die Lücke verfügbar ist - sogenannte Zero-Day-Lücken.

Stellenmarkt
  1. Stadtwerke München GmbH, München
  2. Blickle Räder+Rollen GmbH u. Co. KG, Rosenfeld

Die Untersuchung von Lücken, die "in der freien Wildbahn entdeckt werden" biete "einen interessanten Einblick in das Verhalten und die Fähigkeiten von Angreifern in der realen Welt, so dass die Erkenntnisse, die wir aus unserer eigenen Forschung gewinnen, noch weiter verbessert werden", schreibt Hawkes.

In diesem Sinne stellt Google nun auch seine Liste bereit. Das Team von Project Zero hofft, "dass dies eine nützliche Community-Ressource sein" könne. Die Liste selbst stellt das Team aus öffentlichen Quellen zusammen und verlinkt weitere Informationen zu den Lücken. Dieses Vorgehen sei zwar nicht neu, Google zufolge sei das Sammeln der Informationen an einer zentralen Stelle jedoch sinnvoll.

Laut einer kurzen Analyse der gesammelten Daten benötigen die Hersteller rund zwei Wochen, um die bekannt gewordenen Lücken durch Updates zu beheben. Und in rund zwei Dritteln aller Fälle ist der Hauptgrund für die Sicherheitslücke ein Fehler in der Speicherverwaltung. Letztlich weist Google aber auch darauf hin, dass diese Erkenntnisse und auch die Liste selbst nur einen Teil der Realität abbilden. Immerhin gebe es zahlreiche Angriffe, die nicht öffentlich bekannt werden, so dass mit Hilfe der Liste gezogene Schlüsse keine Allgemeingültigkeit haben können.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Hardware-Angebote
  1. (reduzierte Überstände, Restposten & Co.)

Folgen Sie uns
       


Smarte Jeansjacke von Levis ausprobiert

Das Trucker Jacket mit Googles Jacquard-Technologie hat im Bund des linken Ärmels eingewebte leitende Fasern. Diese bilden ein Touchpad, das wir uns im Test genauer angeschaut haben.

Smarte Jeansjacke von Levis ausprobiert Video aufrufen
Apple-Betriebssysteme: Ein Upgrade mit Schmerzen
Apple-Betriebssysteme
Ein Upgrade mit Schmerzen

Es sollte alles super werden, stattdessen kommen seit MacOS Catalina, dem neuen iOS und iPadOS weder Apple noch Entwickler und Nutzer zur Ruhe. Golem.de hat mit vier Entwicklern über ihre Erfahrungen mit der Systemumstellung gesprochen.
Ein Bericht von Jan Rähm

  1. Betriebssystem Apple veröffentlicht MacOS Catalina
  2. Catalina Apple will Skriptsprachen wie Python aus MacOS entfernen
  3. Apple MacOS wechselt von Bash auf ZSH als Standard-Shell

Videoüberwachung: Kameras sind überall, aber nicht überall erlaubt
Videoüberwachung
Kameras sind überall, aber nicht überall erlaubt

Dass Überwachungskameras nicht legal eingesetzt werden, ist keine Seltenheit. Ob aus Nichtwissen oder mit Absicht: Werden Privatsphäre oder Datenschutz verletzt, gehören die Kameras weg. Doch dazu müssen sie erst mal entdeckt, als legal oder illegal ausgemacht und gemeldet werden.
Von Harald Büring

  1. Nach Attentat Datenschutzbeauftragter kritisiert Hintertüren in Messengern
  2. Australien IT-Sicherheitskonferenz Cybercon lädt Sprecher aus
  3. Spionagesoftware Staatsanwaltschaft ermittelt nach Anzeige gegen Finfisher

Galaxy Fold im Test: Falt-Smartphone mit falschem Format
Galaxy Fold im Test
Falt-Smartphone mit falschem Format

Samsung hat bei seinem faltbaren Smartphone nicht nur mit der Technik, sondern auch mit einem misslungenen Marktstart auf sich aufmerksam gemacht. Die zweite Version ist deutlich besser geglückt und aufregend in ihrer Neuartigkeit. Nur: Wozu braucht man das Gerät?
Ein Test von Tobias Költzsch

  1. Samsung Galaxy Fold übersteht weniger Faltvorgänge als behauptet

    •  /