Abo
  • Services:

Project Zanzibar: Microsoft Research stellt interaktive Matte vor

Sie kann Spielzeug erkennen, das Smartphone aufladen und sogar Gesten analysieren: Microsoft hat eine interaktive Matte namens Project Zanzibar vorgestellt, die vor allem zum Spielen und Lernen gedacht ist.

Artikel veröffentlicht am ,
Project Zanzibar ist eine Matte zur natürlichen Interaktion mit Computern.
Project Zanzibar ist eine Matte zur natürlichen Interaktion mit Computern. (Bild: Microsoft)

Forscher von Microsoft Research aus der Konzernzentrale in Redmond und in der britischen Niederlassung in Cambridge haben gemeinsam auf ihrem Blog eine interaktive Matte vorgestellt, die als Eingabegerät etwa für Spiele und Lernanwendungen gedacht ist. Das System namens Proect Zanzibar kombiniert mehrere Methoden zur Interaktion. Es wertet die Signale von Near Field Communication (NFC) aus, aber es kann mit einer Matrix aus kapazitiven Sensoren auch die Formen und Bewegungen von abgestellten Gegenständen erkennen sowie auf Eingaben wie das Aufdrücken eines Fingers reagieren.

Stellenmarkt
  1. KSA Kommunaler Schadenausgleich, Berlin
  2. Bosch Gruppe, Stuttgart

Auch unmittelbar über der Oberfläche ausgeführte Gesten kann Zanzibar analysieren und falls nötig, auch das Smartphone aufladen. Eine Kamera oder andere Verfahren zur Bilderkennung hingegen sind nicht verbaut, auch die Kameras von angeschlossenen PCs oder Tablets werden nicht benötigt.

Die Matte hat eine Größe von 30 x 42 Zentimetern - ungefähr DIN A3. Sie besteht aus mehreren Schichten: Entscheidend sind eine flächig angeordnete NFC-Antenne und eine flexible Elektrodenmatrix auf Kupferbasis; trotzdem wirkt Zanzibar im Trailer von Microsoft recht dünn und flexibel. Die Elektronik für die Datenverarbeitung befindet sich in einem seitlich angebrachten Gehäuse, als CPU dient ein handelsüblicher ARM Cortex-M4 mit einem Takt von 100 MHz.

Die meisten Anwendungen dürften sich in Kombination mit Gegenständen ergeben, die über einen NFC-Sticker identifizierbar sind. Damit sollen Anwender etwa mit Spielzeug interagieren können, das auf einem angeschlossenen Bildschirm animiert wird, oder einfache Filme im Stop-Motion-Verfahren erstellen können. Die Forscher sehen laut der Projekträsentation auch viel Potenzial im Lernbereich.

Derzeit gibt es zumindest bei Microsoft keine Pläne, Project Zanzibar als kommerzielles Produkt zu veröffentlichen. Allerdings könnten Elemente daraus in andere Systeme einfließen oder Partnerfirmen die Idee aufgreifen und sich um die Vermarktung kümmern.



Anzeige
Spiele-Angebote
  1. (-55%) 8,99€
  2. 34,49€
  3. 32,25€ (5% Extra-Rabatt mit Gutschein GRCCIVGS (Uplay-Aktivierung))
  4. (-80%) 11,99€

TheUnichi 11. Apr 2018

Man kann halt auch alles mit Gewalt schlecht reden.


Folgen Sie uns
       


Cocktailmixer Hector 9000 ausprobiert

Wie funktioniert ein Cocktail-Mixer aus dem 3D-Drucker? Wir haben uns den Hector 9000 des Chaostreffs Recklinghausen mal vorführen lassen und ein bisschen nachgebaut.

Cocktailmixer Hector 9000 ausprobiert Video aufrufen
Magnetfeld: Wenn der Nordpol wandern geht
Magnetfeld
Wenn der Nordpol wandern geht

Das Erdmagnetfeld macht nicht das, was Geoforscher erwartet hatten - Nachjustierungen am irdischen Magnetmodell sind erforderlich.
Ein Bericht von Dirk Eidemüller

  1. Emotionen erkennen Ein Lächeln macht noch keinen Frohsinn
  2. Ökostrom Wie Norddeutschland die Energiewende vormacht
  3. Computational Periscopy Forscher sehen mit einfacher Digitalkamera um die Ecke

Tesla: Kleiner Gewinn, ungewisse Zukunft
Tesla
Kleiner Gewinn, ungewisse Zukunft

Tesla erzielt im vierten Quartal 2018 einen kleinen Gewinn. Doch mit Entlassungen, Schuldenberg, Preisanhebungen beim Laden, Wegfall des Empfehlungsprogramms und zunehmendem Wettbewerb durch andere Hersteller sieht die Zukunft des Elektroauto-Herstellers durchwachsen aus.
Eine Analyse von Dirk Kunde

  1. Tesla Model 3 Tesla macht alle Varianten des Model 3 günstiger
  2. Kundenprotest Tesla senkt Supercharger-Preise wieder
  3. Stromladetankstellen Tesla erhöht Supercharger-Preise drastisch

Karma-Spyware: Wie US-Auftragsspione beliebige iPhones hackten
Karma-Spyware
Wie US-Auftragsspione beliebige iPhones hackten

Eine Spionageabteilung im Auftrag der Vereinigten Arabischen Emirate soll die iPhones von Aktivisten, Diplomaten und ausländischen Regierungschefs gehackt haben. Das Tool sei wie Weihnachten gewesen, sagte eine frühere NSA-Mitarbeiterin und Ex-Kollegin von Edward Snowden.
Ein Bericht von Friedhelm Greis

  1. Update O2-Nutzer berichten über eSIM-Ausfälle beim iPhone
  2. Apple iPhone 11 soll Trio-Kamerasystem erhalten
  3. iPhone mit eSIM im Test Endlich Dual-SIM auf dem iPhone

    •  /