Project Zanzibar: Microsoft Research stellt interaktive Matte vor

Sie kann Spielzeug erkennen, das Smartphone aufladen und sogar Gesten analysieren: Microsoft hat eine interaktive Matte namens Project Zanzibar vorgestellt, die vor allem zum Spielen und Lernen gedacht ist.

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Project Zanzibar ist eine Matte zur natürlichen Interaktion mit Computern.
Project Zanzibar ist eine Matte zur natürlichen Interaktion mit Computern. (Bild: Microsoft)

Forscher von Microsoft Research aus der Konzernzentrale in Redmond und in der britischen Niederlassung in Cambridge haben gemeinsam auf ihrem Blog eine interaktive Matte vorgestellt, die als Eingabegerät etwa für Spiele und Lernanwendungen gedacht ist. Das System namens Proect Zanzibar kombiniert mehrere Methoden zur Interaktion. Es wertet die Signale von Near Field Communication (NFC) aus, aber es kann mit einer Matrix aus kapazitiven Sensoren auch die Formen und Bewegungen von abgestellten Gegenständen erkennen sowie auf Eingaben wie das Aufdrücken eines Fingers reagieren.

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Auch unmittelbar über der Oberfläche ausgeführte Gesten kann Zanzibar analysieren und falls nötig, auch das Smartphone aufladen. Eine Kamera oder andere Verfahren zur Bilderkennung hingegen sind nicht verbaut, auch die Kameras von angeschlossenen PCs oder Tablets werden nicht benötigt.

Die Matte hat eine Größe von 30 x 42 Zentimetern - ungefähr DIN A3. Sie besteht aus mehreren Schichten: Entscheidend sind eine flächig angeordnete NFC-Antenne und eine flexible Elektrodenmatrix auf Kupferbasis; trotzdem wirkt Zanzibar im Trailer von Microsoft recht dünn und flexibel. Die Elektronik für die Datenverarbeitung befindet sich in einem seitlich angebrachten Gehäuse, als CPU dient ein handelsüblicher ARM Cortex-M4 mit einem Takt von 100 MHz.

Die meisten Anwendungen dürften sich in Kombination mit Gegenständen ergeben, die über einen NFC-Sticker identifizierbar sind. Damit sollen Anwender etwa mit Spielzeug interagieren können, das auf einem angeschlossenen Bildschirm animiert wird, oder einfache Filme im Stop-Motion-Verfahren erstellen können. Die Forscher sehen laut der Projekträsentation auch viel Potenzial im Lernbereich.

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Derzeit gibt es zumindest bei Microsoft keine Pläne, Project Zanzibar als kommerzielles Produkt zu veröffentlichen. Allerdings könnten Elemente daraus in andere Systeme einfließen oder Partnerfirmen die Idee aufgreifen und sich um die Vermarktung kümmern.

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