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Project Xcloud: Microsoft streamt Spiele mit Xbox-Blades

Entwickler müssen nichts am Code von Xbox-Spielen ändern, um sie auf den Servern von Microsoft zu streamen. Das hat Kareem Choudhry von Microsoft gesagt - und gleichzeitig eine neue API vorgestellt.

Artikel veröffentlicht am ,
Blades mit Project-Xcloud-Hardware
Blades mit Project-Xcloud-Hardware (Bild: Microsoft)

In einem längeren Blogbeitrag hat Kareem Choudhry eine Reihe von technischen Details über das Spielestreaming bei Microsoft veröffentlicht. Choudhry (Interview mit Golem.de) ist als Head of Gaming Cloud bei dem Konzern für Cloudgaming, Xbox Live und Project Xcloud zuständig. Unter anderem schreibt er, dass für das Spielestreaming spezielle Blades zum Einsatz kämen, in denen zum Teil die gleichen Komponenten wie in einer Xbox verbaut seien.

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Dadurch sei es möglich, dass für die Xbox entwickelte Spiele ohne Veränderungen auf den Servern laufen und gestreamt werden könnten. "Wenn ein Entwickler die Xbox-One-Version seines Titels aktualisiert, gelten diese Aktualisierungen auch für alle in Project Xcloud verfügbaren Versionen, ohne dass zusätzliche Arbeit anfällt", schreibt Choudhry. Derzeit gebe es mehr als 3.500 Games, die sofort gestreamt werden könnten, weitere 1.900 Titel seien in der Entstehung.

Dass der Manager diesen Punkt hervorhebt, liegt wohl daran, dass Microsoft mit der einfachen Umsetzung gegenüber dem im März 2019 vorgestellten Stadia von Google tatsächlich einen gewissen Startvorteil hätte. Bei Stadia müssen die Spiele speziell auf die Hardware angepasst werden. Das ist nach Angaben von Google zwar keine besondere Herausforderung, trotzdem muss ein gewisses Maß an Zeit und Geld dafür aufgewendet werden.

Choudhry stellt in seinem Blog allerdings auch eine neue API mit dem Namen IsStreaming vor, die dann doch weitergehende Möglichkeiten zur Anpassung bietet. Wenn sie verwendet ist, weiß ein Game, dass es gestreamt wird und kann dem Nutzer weitergehende Optionen bieten. "Zum Beispiel kann man die Schriftgröße für kleinere Displays anpassen oder Multiplayer-Matches auf einem einzelnen Server hosten, um die Latenz zu verringern", erklärt Choudhry.

Nach Angaben Choudhrys hat Microsoft die Xcloud-Server in 13 seiner Azure-Rechenzentren zur Verfügung. Dabei wurde vor allem darauf geachtet, dass sie sich in der Nähe von Regionen mit vielen Spielentwicklern in den USA sowie in Europa und Asien befinden. Konkret nennt Choudhry Capcom und Paradox Interactive, die das Streaming so bereits ausprobieren könnten. Mitarbeiter von Microsoft können eine Alphaversion schon mit nach Hause nehmen und sie dort ausprobieren. Ein öffentlicher Test ist noch für 2019 geplant.

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Glennmorangy 27. Mai 2019

Bin mir garnicht sicher ob nadella wirklich schnell alles wegaxtet... Fakt ist allerdings...

M.P. 26. Mai 2019

Ich habe da meine Bedenken... Jedenfalls werden Multiplayer-Spiele, bei denen es auf...

countzero 26. Mai 2019

Je nachdem womit du aktuell spielst, wissen sie das sowieso schon. Bei den Konsolen wei...

Sharra 26. Mai 2019

Nein, wir haben hier das Henne Ei Problem. Wenn man zocken will, kommt man an Windows...


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