Abo
  • Services:

Project Wing: Google fährt Lieferdrohnenprojekt herunter

Bei Project Wing, dem Lieferdrohnenprojekt von Googles Mutterkonzern Alphabet, ist die Euphorie vorbei. Der Projektleiter hat das Unternehmen verlassen, die Regulierungsbehörden bleiben hart.

Artikel veröffentlicht am ,
Project Wing: kommerzielle Drohnenflüge in den USA kaum realisierbar
Project Wing: kommerzielle Drohnenflüge in den USA kaum realisierbar (Bild: Google/Screenshot: Golem.de)

Alphabet fährt das Drohnenprojekt Project Wing laut einem Bericht von Bloomberg herunter. Wie die Nachrichtenagentur von Mitarbeitern des Unternehmens erfuhr, wird das Team verkleinert. Mitarbeitern wird die Versetzung in andere Bereiche angeboten. Projektleiter Dave Vos verließ das Unternehmen schon im Oktober. Neue Stellen wurden nicht mehr ausgeschrieben, die Position von Vos wurde nicht neu besetzt. Seine Arbeit übernimmt Astro Teller, der Chef von Google X. Beendet wird das Projekt nicht.

Stellenmarkt
  1. Versandhaus Walz GmbH, Bad Waldsee
  2. Hays AG, Raum Frankfurt am Main

Alphabet unternimmt seit einiger Zeit Sparanstrengungen und hat zum Beispiel Entlassungen und einen teilweisen Baustopp bei Google Fiber veranlasst.

Project Wing gehört zur Forschungsabteilung X und soll jüngst eine Partnerschaft mit der Kaffeehauskette Starbucks beendet haben, bei der Drohnen die Auslieferung übernehmen sollten. Dabei ging es angeblich um Daten, die Google im Zuge der Auslieferung verwerten wollte. Es gab jedoch die Erlaubnis, mit Drohnen auf dem Campus der Virginia Polytechnic Institute and State University (Virginia Tech) Burritos auszuliefern. Auch in Irland wollte Google den Lieferverkehr probeweise aufnehmen.

Project Wing hatte seine Drohnen 2014 vorgestellt und im Jahr darauf angekündigt, 2017 mit den Lieferungen anzufangen. Project Wing führte mit einem Prototyp mehrere tausend Testflüge auf privaten Flugplätzen durch.

Die US-Luftaufsichtsbehörde Federal Aviation Administration (FAA) erließ im Juni 2016 neue Regeln für die kommerzielle Nutzung von Drohnen, die im August in Kraft traten. Demnach sind Auslieferungen per Drohne nicht gestattet.

Für Alphabet und seine Konkurrenten ist eine andere Entscheidung der FAA derweil noch gravierender. Unbeaufsichtigte Flüge sind nicht erlaubt. Es muss Sichtverbindung zum Fluggerät bestehen. Zwar darf eine Drohne autonom fliegen - allerdings nur unter menschlicher Aufsicht und in Sichtweite. Der Pilot muss jederzeit wieder die Kontrolle über das Fluggerät übernehmen können. Diese Regeln verhindern Dienste wie Amazon Prime Air oder eben Alphabets Projekt.



Anzeige
Blu-ray-Angebote
  1. (2 Monate Sky Ticket für nur 4,99€)
  2. 5,55€
  3. 4,99€

Folgen Sie uns
       


Nach E-Fail, was tun ohne sichere E-Mails - Livestream

Die E-Fail genannte Sicherheitslücke betrifft die standardisierten E-Mail-Verschlüsselungsverfahren OpenPGP und S/MIME. Im Livestream diskutieren wir den technischen Hintergrund der zuletzt aufgedeckten Lücken und besprechen, was Nutzer nun tun können, wenn sie ihre Nachrichten weiter sicher verschicken wollen.

Nach E-Fail, was tun ohne sichere E-Mails - Livestream Video aufrufen
Google I/O 2018: Eine Entwicklerkonferenz für Entwickler
Google I/O 2018
Eine Entwicklerkonferenz für Entwickler

Google I/O 2018 Die Google I/O präsentiert sich erneut als Messe für Entwickler und weniger für konventionelle Nutzer. Die Änderungen bei Maps, Google Lens oder News sind zwar nett, spannend wird es aber mit Linux-Apps auf Chromebooks.
Eine Analyse von Tobias Költzsch, Ingo Pakalski und Sebastian Grüner

  1. Google Android P trennt stärker zwischen Privat und Arbeit
  2. Smartwatch Zweite Vorschau von Wear OS bringt neuen Akkusparmodus
  3. Augmented Reality Google unterstützt mit ARCore künftig auch iOS

Recycling: Die Plastikwaschmaschine
Recycling
Die Plastikwaschmaschine

Seit Kurzem importiert China kaum noch Müll aus dem Ausland. Damit hat Deutschland ein Problem. Wohin mit all dem Kunststoffabfall? Michael Hofmann will die Lösung kennen: Er bietet eine Technologie an, die den Abfall in Wertstoff verwandelt.
Ein Bericht von Daniel Hautmann


    Projektoren im Vergleichstest: 4K-Beamer für unter 2K Euro
    Projektoren im Vergleichstest
    4K-Beamer für unter 2K Euro

    Bildschirme mit UHD- und 4K-Auflösung sind in den vergangenen Jahren immer preiswerter geworden. Seit 2017 gibt es den Trend zu hoher Pixelzahl und niedrigem Preis auch bei Projektoren. Wir haben vier von ihnen getestet und stellen am Ende die Sinnfrage.
    Ein Test von Martin Wolf

    1. Sony MP-CD1 Taschenbeamer mit Akku und USB-C-Stromversorgung
    2. Mirraviz Multiview Splitscreen-Games spielen ohne die Möglichkeit, zu schummeln
    3. Sony LSPX-A1 30.000-Dollar-Beamer strahlt 80 Zoll aus 0 cm Entfernung

      •  /