Project Ten Dollar: EA schafft Onlinepass wieder ab

Im Kampf gegen den Gebrauchtspielhandel hat Electronic Arts den Onlinepass erfunden, nun schafft das Unternehmen ihn wieder ab. Angeblich sind die Freischaltcodes bei der Kundschaft zu unbeliebt.

Artikel veröffentlicht am ,
Battlefield 3
Battlefield 3 (Bild: Electronic Arts)

Ab sofort wird es keine neuen Spiele von Electronic Arts mehr geben, die über einen Onlinepass verfügen. Das hat Venturebeat.com von EA-Sprecher John Reseburg erfahren. Nach seinen Angaben hat sich herausgestellt, dass das System bei der Kundschaft nicht sonderlich beliebt ist. Kein Wunder: Der Onlinepass ist ein nur einmalig nutzbarer Code, mit dem sich beispielsweise der Multiplayermodus von Battlefield 3 freischalten lässt. Beim Weiterverkauf des Spiels muss der Käufer für rund 10 US-Dollar oder Euro einen neuen Key bei EA kaufen - was den Gebrauchthandel einschränkt.

Ursprünglich trug der Onlinepass bei EA den Namen Project Ten Dollar. Das System wurde von vielen Publishern mit mehr oder weniger kleinen Änderungen kopiert, unter anderem von Ubisoft und Activision. Ob sich EA nun etwas anderes einfallen lässt, um den Handel mit Secondhandgames einzuschränken, ist unklar. Die Firma setzt generell stark auf Onlinedistribution, etwa über ihr Portal Origin.com - und dort ist der Weiterverkauf von Games generell nicht möglich.

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Nolan ra Sinjaria 20. Mai 2013

yep. Und was ich weitausschlimmer finde: die kleinen Geschwister meiner Freundin sagen...

M.Kessel 18. Mai 2013

+1 Solange irgendwer verlangt, das ich irgendwo angemeldet bin, kaufe ich von denen kein...

Natchil 17. Mai 2013

Ich mag Steam einfach. Kann auch sein das ich falsch liege, sie bald Pleite gehen, und...

malvan 17. Mai 2013

++ *thumbs up*



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