Project Tango: Googles 3D-Sensor-Konzept verlässt Experimentierstatus

Das Team von Project Tango wechselt von der Experimentierabteilung ATAP zum Google-Hauptkonzern: Damit dürfte die weitere Entwicklung von Smartphones und Tablets, die aktiv ihre Umgebung scannen und in Echtzeit darstellen, gesichert sein.

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Googles Project-Tango-Tablet
Googles Project-Tango-Tablet (Bild: Google/Screenshot: Golem.de)

Googles Konzept von Smartphones und Tablets, die aktiv die Umgebung scannen und kartographieren, tritt in eine neue Phase ein. Wie das Team des ATAP-Labors (Advanced Technology and Projects) mitteilt, werden die Mitarbeiter von Project Tango künftig innerhalb des eigentlichen Google-Konzerns weiterentwickeln.

Dies dürfte ein Hinweis darauf sein, dass der Experimentierstatus von Project Tango beendet ist und die Einbindung der Technik in weitere Geräte beginnt. Dies lässt sich aus der Mitteilung bei Google+ lesen: "Wir sind begeistert von dem anhaltenden Engagement, die Technologie für unsere Nutzer weiterzuentwickeln", schreibt das ATAP-Team.

  • Googles Project-Tango-Tablet (Bild: Google, Screenshot: Golem.de)
  • Googles Project-Tango-Tablet (Bild: Google, Screenshot: Golem.de)
Googles Project-Tango-Tablet (Bild: Google, Screenshot: Golem.de)

Genaue Details, was für Geräte mit der Technik geplant sind, verraten die Tango-Macher allerdings nicht. LG hatte im Sommer 2014 angekündigt, in diesem Jahr ein Gerät mit der Tango-Technologie auf den Markt bringen zu wollen. Um was es sich dabei genau handelt, verriet der südkoreanische Hersteller allerdings nicht.

Zahlreiche Anwendungsgebiete denkbar

Project Tango umfasst bisher ein Smartphone und ein Tablet. Die Geräte sind mit zusätzlichen Sensoren und Kameras ausgestattet, die die Umgebung scannen und als 3D-Modell in Echtzeit auf dem Display darstellen können. Eine ähnliche Technologie wird bei autonom fahrenden Autos eingesetzt.

Als Anwendungsgebiet ist - neben den Autos - der Einsatz in selbstständig fliegenden Drohnen denkbar. Aber auch als Orientierungshilfe in fremden Gebäuden oder als Unterstützung für Sehbehinderte sind etwa Smartphones mit der Tango-Technologie vorstellbar. Was für Pläne Google selbst hat, ist noch nicht bekannt.

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