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Project Tango: Google entwickelt Tablet mit 3D-Sicht auf die Umgebung

Nach dem Project-Tango-Smartphone arbeitet Google an einem Tablet mit Infrarotsensoren und zwei Kameras. Diese erfassen die Umgebung dreidimensional, ähnlich wie Kinect, und zeigen sie als 3D-Modell auf dem Display.
/ Marc Sauter
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Die Fischaugen-Linse des Project-Tango-Smartphones (Bild: iFixit)
Die Fischaugen-Linse des Project-Tango-Smartphones Bild: iFixit

Das Project Tango war der 5-Zoll-Schritt, nun folgt die 7-Zoll-Version: Google entwickelt nach einem Smartphone mit Infrarotsensoren und zwei Kameras auch ein Tablet mit 3D-Sensoren. Das Gerät könnte Ende Juni 2014 veröffentlicht werden, jedoch nicht als kommerzielles Produkt, sondern als Entwicklerplattform. Google soll planen, die Fertigung von 4.000 Tablets nächsten Monat zu starten.

Project Tango – Googles Mapping-Telefon
Project Tango – Googles Mapping-Telefon (02:57)

Informationen des Wall Street Journals(öffnet im neuen Fenster) zufolge hat Googles Abteilung Advanced Technology and Projects (ATAP) die gleiche oder ähnliche Technik wie im Smartphone verbaut: Bei dessen beiden rückwärtigen Kameras handelt es sich um ein 4-Megapixel-Modell und eine zur Bewegungserkennung, hinzu kommen Infrarotsensoren zur Tiefenmessung.

Eine spezielle Software und zusätzliche Spezialchips von Primesense werten die Daten aus – diese Chips finden sich auch in Microsofts Kinect. In Echtzeit entsteht so ein 3D-Modell der Umgebung, ähnlich wie bei Kinect oder Googles autonomen Autos.

Für die Tablet-Version ist neben dem größeren Display mit eventuell höherer Auflösung auch ein schnelleres SoC denkbar. In Project Tango nutzt Google einen Snapdragon 800, das 7-Zoll-Tablet könnte einen Snapdragon 801 oder einen Snapdragon 805 verwenden.


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