Project Taara: Google schafft Durchbruch mit Laserdatenübertragung

Datenverbindungen mit Laserlicht sind störanfällig durch Nebel und Dunst. Googles Abteilung X scheint das Problem gelöst zu haben.

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Daten über den tiefsten Fluss der Welt senden: Project Taara
Daten über den tiefsten Fluss der Welt senden: Project Taara (Bild: Google Project Taara)

Ein namhafter deutscher Telekommunikationsexperte hat die Übertragung von Daten mit Lasern durch Google im Project Taara gelobt. "Es ist die geschickte Ausnutzung der Raman-Streuung durch Pulsung von nahem Infrarot-Laserlicht synchron zu Stickstoff- beziehungsweise Sauerstoff-Molekül-Rotationsbanden. Dabei entstehen akustische Wellen, die Wassertropfen aus dem Weg 'schubsen'", sagte er Golem.de auf Anfrage.

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Das Laserlicht werde an Nebel oder Dunst so weniger gestreut und könne daher mit höherer Zuverlässigkeit größere Entfernungen überwinden.

Google hatte mit seinem Project Taara eine optische Datenübertragung von fast 700 TByte über einen Zeitraum von 20 Tagen erreicht. Wie Baris Erkmen, Director of Engineering bei Taara von der Abteilung X, Alphabets geheimen Entwicklungslabor im Blog des Konzerns bekanntgab, wurde eine Übertagungsrate von 20 GBit/s erreicht, die eine Verlässlichkeit von 99,9 Prozent zeigte.

Übertragen wurden die Daten zwischen Brazzaville in der Republik Kongo und Kinshasa in der Demokratischen Republik Kongo, wo eine Verbindungslücke über 4,8 Kilometer bestand. Die beiden Metropolen mit zusammen 17 Millionen Menschen sind durch den Kongo getrennt, den tiefsten Fluss der Erde. "Bisher ist Konnektivität in Kinshasa fünfmal teurer, da die Glasfaserverbindung mehr als 400 km zurücklegen muss, um den Fluss zu umrunden", sagte Erkmen.

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Das Project Taara baut Laser-Links auf beiden Seiten des Kongo auf, die an Glasfaserkabel des Google-Partners Liquid Intelligent Technologies zum Backbone angebunden sind.

"Um eine Verbindung herzustellen, suchen die Terminals von Taara nach einander, erkennen den Lichtstrahl des anderen und verbinden sich wie ein Handshake, um eine Datenverbindung mit hoher Bandbreite herzustellen", erklärte Erkmen.

Lange Zeit galt die drahtlose optische Kommunikation (WOC - Wireless Optical communications) nicht als praktikabel, da die Signalzuverlässigkeit durch Bedingungen wie Nebel und Dunst oder Unterbrechungen durch Vögel beeinträchtigt wird.

Die optische Datenübertragung wurde für das eingestellte Google Project Loon entwickelt. Hier sollten Ballone, die in der Stratosphäre schweben, die Internetverbindung in unterentwickelte Regionen oder in Katastrophengebiete bringen.

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Ach 21. Sep 2021

Naheliegend wäre es aus meiner Sicht, dass Google nicht allein für diesen einen Standort...

Ach 21. Sep 2021

Die Lichtstreuung ist deutlich niedriger als die von Laserlicht. Die direkte Folge davon...

Ach 21. Sep 2021

Ok, ok, ein klein bisschen langsamer als angenommen(700Tbyte/20Tage statt 700TByte/sec).

Sharra 21. Sep 2021

Es liest sich auch schlecht, wenn man a) die Augen wegen Gähnens geschlossen hat, und...



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