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Project Spark: Microsoft stellt seinen Spieleeditor ein

Gut gemacht, aber erfolglos: Microsoft schließt nach rund drei Jahren seinen Spieleeditor Project Spark. Wer Daten weiternutzen möchte, muss sie bis Mitte August 2016 herunterladen und sichern.
/ Peter Steinlechner
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Artwork von Project Spark (Bild: Microsoft)
Artwork von Project Spark Bild: Microsoft

Microsoft bietet seinen Spieleeditor Project Spark nicht mehr zum Download an und kündigt an, das Onlineportal des Dienstes am 12. August 2016 endgültig zu schließen. Wer Spiele oder sonstige Daten weiter verwenden möchte, müsse sie bis dahin herunterladen und sichern, so das Unternehmen im Forum von Spark(öffnet im neuen Fenster) . Der Editor war für die Xbox One und für Windows verfügbar.

What is Project Spark - (Trailer)
What is Project Spark - (Trailer) (02:03)

Die Schließung wird damit begründet, dass sich mit der Umstellung des Geschäftsmodells im September 2015 viele Mitarbeiter anderen Projekten zugewandt hätten. Entlassungen habe es keine gegeben, aber mit der restlichen Mannschaft sei der laufende Betrieb von Spark nicht mehr machbar.

Microsoft bot den Editor seit Herbst 2015 so gut wie kostenlos an. Ein Grund für die Umstellung wurde damals nicht genannt, aber letztlich dürfte der Editor schlicht nicht den erhofften Erfolg gehabt haben. Project Spark kam im Einsteiger-Bastelbereich nie gegen das viel beliebtere Minecraft an, während anspruchsvolle Hobbyentwickler lieber zu - für sie kostenlosen - Profi-Engines wie Lumberyard, Unity oder Unreal Engine greifen.


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