Project Sandcastle: Android auf das iPhone 7 portiert

Mit Project Sandcastle(öffnet im neuen Fenster) können Besitzer eines iPhone 7 und iPhone 7 Plus Android auf ihr Smartphone spielen. Nach jahrelanger Entwicklung haben die Macher des Projekts, Corellium, eine Betaversion ihres alternativen ROMs zum Download bereitgestellt, wie sie auf Twitter(öffnet im neuen Fenster) bekanntgegeben haben. Apple hat in der Vergangenheit gegen Corellium eine Klage wegen dessen Virtualisierungen von iOS eingereicht.
Ein Blick auf die Einschränkungen zeigt allerdings, dass es sich eher um eine frühe Alphaversion handelt. Unter anderem funktionieren die GPU, die Kamera, der Bluetooth-Chip, das Mobilfunkmodul und der Soundchip nicht. Der Speicher ist aus Stabilitätsgründen auf read only eingestellt. Aufgrund der Einschränkungen dürfte die Software für die meisten im Alltag nicht nutzbar sein.
Project Sandcastle versucht, Android nicht nur auf das iPhone 7 und 7 Plus zu bringen. Bei den anderen Smartphone-Modellen von Apple sind die Einschränkungen aber noch größer. Die iPhone-7-Reihe ist die bisher am weitesten entwickelte. Allerdings weisen die Macher auch hier darauf hin, dass eine Installation auf eigene Gefahr geschieht und dass die Folgen auf die restliche Hardware nicht genau abzusehen sind.
Bereits Android auf erstes iPhone portiert
Die Wurzeln von Project Sandcastle reichen über zehn Jahre zurück. Die Mitgründer David Wang und Chris Wade versuchten bereits damals, Android auf das ursprüngliche iPhone zu portieren. Nach eigenen Angaben dauerte es damals über ein Jahr, bis die Portierung fertig war. Das jetzige Projekt hingegen benötigte bisher nur wenige Monate.

In einem Beitrag auf der Webseite(öffnet im neuen Fenster) von Project Sandcastle erklären die Macher einige technische Details der Software. Wer sich daranwagen will, Android auf seinem iPhone 7 zu installieren, findet das ROM auf der Webseite des Projekts. Für die Installation muss das iPhone durch einen Jailbreak entsperrt sein.



