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Project Reunion: Microsoft will Windows-API vereinheitlichen

Durch mehrere Arbeiten versucht Microsoft, die verschiedenen Windows-APIs zu überwinden. Das bündelt der Hersteller nun im Project Reunion.

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Microsoft will eine neue einheitliche Windows-API erstellen.
Microsoft will eine neue einheitliche Windows-API erstellen. (Bild: Stringer/ChinaImages/Reuters)

Der Windows-Hersteller Microsoft will die seit langem bestehende Trennung von Win32- und UWP-APIs beziehungsweise -Anwendungen überwinden und die Plattformen zusammenführen. Wie das Unternehmen zu seiner Hausmesse Build mitteilt, wird diese Initiative künftig als Project Reunion geführt. Wirklich neu ist die Idee aber nicht, immerhin führt Microsoft hier nur verschiedene Projekte unter einem neuen Dach zusammen.

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Als wichtigste dieser Arbeiten zu nennen ist wohl das WinUI in Version 3, dessen erste Vorschau bereits im vergangenen Herbst erschien. Diese Bibliothek für Benutzeroberfläche läuft zusätzlich zu dem UWP-Support nun auch erstmals auf der Win32-API.

Anwendungen, die mit der neuen Bibliothek erstellt werden, können also wahlweise auf eine der beiden APIs zugreifen. Microsoft beschreibt dies als Transformation hin zu einem vollständigen UX-Framework für alle Arten von Windows-Anwendungen. Zusammen mit dem WinUI 3 lassen sich darüber hinaus auch Web-Inhalte darstellen, wofür eine Integration mit dem Webview in Version 2 sorgt. Als Rendering Engine für die Web-Inhalte dient der Edge-Browser.

Ein Teil dieser Arbeiten ist auch das neue MSIX-Paketformat, das Microsoft Ende vergangenen Jahres erstmals vorstellte. Auch hier möchte Microsoft versuchen, die von UWP-Apps bekannte vergleichsweise einfache Paketierung auf Win32- oder WPF-Anwendungen zu übertragen.

Zusätzlich zu diesen bereits genannten Arbeiten will Microsoft seine Systemschnittstellen weiter vereinheitlichen und teilweise auch vom darunterliegenden System entkoppeln. Mit dem Project Reunion soll es dann auch möglich werden, Anwendungen mit Hilfe von C++ oder auch React Native auf der dann einheitlichen Plattform zu erstellen. Die Arbeiten an dem sehr ambitionierten Projekt lassen sich auf Github verfolgen.

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