Project ReSX: AMD-Grafiktreiber beschleunigt E-Sport-Titel

Als Teil des bisher aktuellen Grafiktreibers, der Radeon Software Adrenalin 18.3.1, hat AMD auch das sogenannte Project ReSX(öffnet im neuen Fenster) umgesetzt. Das steht für Radeon E-Sports Experience und zielt darauf ab, die Bildrate und die Eingabelatenz in Titeln wie Counter-Strike Global Offensive oder Dota 2 oder Overwatch zu verbessern. Erste Tests wie der von Computerbase(öffnet im neuen Fenster) und auch unsere internen Stichproben zeigen, dass AMD dies gelungen ist.
Die Optimierungen gelten primär für die beiden aktuellen Architekturen, also Polaris bei der Radeon RX 580 (Test) und Vega wie bei der Radeon RX Vega 64 (Test) . Ältere Modelle wie die 200er/300er-Reihe mit GCN-v2-Technik profitieren von der Radeon Software Adrenalin 18.3.1 einer Messung mit einer Radeon R9 290X oder einer Radeon R9 380 zufolge nicht.

In Counter-Strike Global Offensive verbessert sich die Bildrate - genauer sinken die wichtigen Frametimes - auf einer Radeon RX 580 um bis zu 8 Prozent und einer Radeon RX Vega 64 um bis zu 9 Prozent. In Dota 2 sind es bis zu 5 Prozent und bis zu 9 Prozent, in Overwatch zumindest auf der Radeon RX Vega 64 bis zu 4 Prozent. Die Werte von Computerbase untermauern damit die von AMD beschriebene Leistungssteigerung.
Was weder die Kollegen noch wir verifizieren können, sind höhere Fps in Playerunknow's Battlegrounds (Test) . AMD spricht von einem Zuwachs von bis zu 11 Prozent. Das ist nicht zwingend ein Widerspruch, da bei PUBG unterschiedliche Lastszenarien auftreten können, je nachdem, wo die Messungen vorgenommen werden. Zumindest läuft der Battle-Royale-Shooter mit dem neuen Grafiktreiber nicht langsamer.
Die noch etwas neuere Radeon Software Adrenalin 18.3.2(öffnet im neuen Fenster) vom heutigen 13. März 2018 fokussiert sich auf Final Fantasy 15 und behebt Ruckler bei der Darstellung von Partikeleffekten.



