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Project Q: Google öffnet Zugang zu Quantencomputer

IBM hat es vorgemacht, Alphabet zieht nach: Wissenschaftler und Entwickler können mit Googles Quantencomputer arbeiten. Ziel ist, Anwendungen für Quantencomputer zu entwickeln.
/ Werner Pluta
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Quantencomputer von D-Wave (Symbolbild): Geschäftsmodell für Quantencomputer (Bild: D-Wave)
Quantencomputer von D-Wave (Symbolbild): Geschäftsmodell für Quantencomputer Bild: D-Wave

Rechnen mit dem Quantencomputer: Alphabet ermöglicht Wissenschaftlern Zugang zu Googles Quantenrechner. So will der Konzern die Entwicklung von Anwendungen für diese Computersysteme fördern. Ziel ist, für das Quantencomputer-Projekt ein Geschäftsmodell zu finden.

Das berichtet die US-Nachrichtenagentur Bloomberg(öffnet im neuen Fenster). Bloomberg erfuhr von den Plänen von Informanten mit Insiderwissen. Außerdem hatte die Agentur Einsicht in eine Präsentation, in der die Google-Hardware beschrieben wird, darunter das Forschungslabor Embryonic Quantum Data Center. Auf einer anderen Folie wird das Open-Source-Projekt Project Q vorgestellt, dessen Ziel es ist, Code für Quantencomputer zu entwickeln.

IBM bietet Zugang zu Quantencomputern

Neben Google arbeiten auch andere Unternehmen an diesen Rechnern, darunter etwa Microsoft, D-Wave oder das Startup Rigeti. IBM hat im März das Projekt IBM Q angekündigt, das Zugriff auf einen Quantencomputer über das Internet ermöglicht, also Alphabets Projekt ähnelt. Im Mai hat IBM zudem zwei neue, leistungsfähigere Quantenrechner vorgestellt.

Quantencomputer gelten als eine der wichtigsten Zukunftstechnologien in der IT. Die Computer sollen unter anderen eine sichere Kommunikation und eine effizientere Suche ermöglichen sowie bestimmte Probleme besser lösen als herkömmliche Computer.


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