Abo
  • IT-Karriere:

Project Portal: Toyotas Brennstoffzellen-Truck fährt in Los Angeles

Kein Krach, kein Gestank: Toyota hat einen Brennstoffzellen-Sattelschlepper gebaut. Nach einem mehrmonatigen Testprogramm wird das Fahrzeug in Los Angeles im regulären Lastverkehr unterwegs sein.

Artikel veröffentlicht am ,
Brennstoffzellen-Truck Project Portal: zwei Brennstoffzellenstacks des Toyota Mirai
Brennstoffzellen-Truck Project Portal: zwei Brennstoffzellenstacks des Toyota Mirai (Bild: Toyota)

Nikola hat einen Prototypen, Tesla verschiebt die Präsentation und Toyota schickt ihn auf die Straße: Der japanische Automobilhersteller hat einen Sattelschlepper mit Elektromotor und Brennstoffzelle gebaut. Das Fahrzeug wird in Kürze regulär im Einsatz sein.

Stellenmarkt
  1. Amprion GmbH, Dortmund
  2. Glatfelter Dresden GmbH, Heidenau

Der Brennstoffzellen-Sattelschlepper, ein sogenannter Class-8-Truck, werde auf kurzen Strecken im Hafen von Los Angeles und Long Beach eingesetzt. Am Tag werde das Fahrzeug etwa 300 Kilometer zurücklegen.

Der Truck hat eine Reichweite von über 320 Kilometern

Der Truck hat einen Antrieb mit 670 PS, der von zwei Brennstoffzellenstacks des Toyota Mirai und einem 12-Kilowattstunden-Akku mit Strom versorgt wird. Das Fahrzeug kann ein Gesamtgewicht von mehr als 36 Tonnen bewegen und hat eine Reichweite von mehr als 320 Kilometern.

Toyota hatte das Project Portal im April vorgestellt und danach einen Testbetrieb mit einem Logistik-Unternehmen gestartet. Dabei wurden die Lasten, die der Truck zog, stetig vergrößert. Seither hat das Fahrzeug knapp 6.500 Kilometer zurückgelegt. Ab dem 23. Oktober wird der Elektro-Sattelschlepper im regulären Betrieb auf kurzen Strecken eingesetzt. Mit der Zeit soll er auch längere Strecken fahren.

Toyota stellte 2014 einen Brennstoffzellen-Pkw vor

Toyota beschäftigt sich schon seit längerem mit Brennstoffzellen-Autos: 2014 hat der japanische Autohersteller den Pkw Mirai vorgestellt. Außerdem arbeitet Toyota an einem Bus mit Brennstoffzellen-Antrieb.

Neben Toyota hat auch das US-Unternehmen Nikola einen Elektrosattelschlepper mit Brennstoffzelle entwickelt. Der Prototyp wurde im Dezember vergangenen Jahres vorgestellt. Das Fahrzeug soll aber erst 2021 auf den Markt kommen.

VW will einen E-Truck bauen

Einen weiteren E-Sattelschlepper hat der US-Hersteller Cummins entwickelt. VW plant einen E-Laster. Beide haben aber eine geringere zulässige Gesamtmasse als die Sattelschlepper von Toyota und Nikola.

Tesla arbeitet ebenfalls an einem Elektro-Sattelschlepper. Chef Elon Musk wollte das Fahrzeug Ende September vorstellen. Der Termin wurde jedoch zunächst auf Ende Oktober, dann auf Mitte November verschoben.



Anzeige
Hardware-Angebote
  1. 529,00€ (zzgl. Versand)
  2. 135,00€ (Bestpreis!)

Anonymer Nutzer 14. Okt 2017

Das mag in der Theorie stimmen, in der Praxis ist das eher schwierig... In England fährt...

amigo99 13. Okt 2017

Sonst werden wir diese antiquierte Leistungsangabe nie mehr los. Auch lb, Zoll, Pfund...

ChMu 13. Okt 2017

Dem Bericht nach sind das kleine 18tonner und die laufen mit Batterie ueber einen km...


Folgen Sie uns
       


Samsungs Monitor The Space - Test

Der Space-Monitor von Samsung ist ungewöhnlich: Er wird mit einer Schraubzwinge an die Tischkante geklemmt. Das spart tatsächlich viel Platz. Mit 32 Zoll Diagonale und 4K-Auflösung ist auch genug Platz für die tägliche Arbeit vorhanden.

Samsungs Monitor The Space - Test Video aufrufen
Elektromobilität: Die Rohstoffe reichen, aber ...
Elektromobilität
Die Rohstoffe reichen, aber ...

Brennstoffzellenautos und Elektroautos sollen künftig die Autos mit Verbrennungsantrieb ersetzen und so den Straßenverkehr umweltfreundlicher machen. Dafür sind andere Rohstoffe nötig. Kritiker mahnen, dass es nicht genug davon gebe. Die Verfügbarkeit ist aber nur ein Aspekt.
Eine Analyse von Werner Pluta

  1. Himo C16 Xiaomi bringt E-Mofa mit zwei Sitzplätzen für rund 330 Euro
  2. ADAC-Test Hohe Zusatzkosten bei teuren Wallboxen möglich
  3. Elektroroller E-Scooter sollen in Berlin nicht mehr auf Gehwegen parken

Zephyrus G GA502 im Test: Das Gaming-Notebook, das auch zum Arbeiten taugt
Zephyrus G GA502 im Test
Das Gaming-Notebook, das auch zum Arbeiten taugt

Mit AMDs Ryzen 7 und Nvidia-GPU ist das Zephyrus G GA502 ein klares Gaming-Gerät. Überraschenderweise eignet es sich aber auch als mobiles Office-Notebook. Das liegt an der beeindruckenden Akkulaufzeit.
Ein Test von Oliver Nickel

  1. Vivobook (X403) Asus packt 72-Wh-Akku in günstigen 14-Zöller
  2. ROG Swift PG35VQ Asus' 35-Zoll-Display nutzt 200 Hz, HDR und G-Sync
  3. ROG Gaming Phone II Asus plant neue Version seines Gaming-Smartphones

Probefahrt mit Mercedes EQC: Ein SUV mit viel Wumms und wenig Bodenfreiheit
Probefahrt mit Mercedes EQC
Ein SUV mit viel Wumms und wenig Bodenfreiheit

Mit dem EQC bietet nun auch Mercedes ein vollelektrisch angetriebenes SUV an. Golem.de hat auf einer Probefahrt getestet, ob das Elektroauto mit Audis E-Tron mithalten kann.
Ein Erfahrungsbericht von Friedhelm Greis

  1. Mercedes EQV Daimler zeigt elektrische Großraumlimousine
  2. Freightliner eCascadia Daimler bringt Elektro-Lkw mit 400 km Reichweite
  3. Mercedes-Sicherheitsstudie Mit der Lichtdusche gegen den Sekundenschlaf

    •  /