Abo
  • Services:

Project North Star: Leap Motion will Referenzdesign für Headset veröffentlichen

Um die Entwicklung von Augmented Reality voranzutreiben, will Leap Motion sein Referenzdesign für ein neues Headset als Open Source veröffentlichen. Damit sollen offenbar Bastler weitere Experimente durchführen können - viele Details sind aber noch ungeklärt.

Artikel veröffentlicht am ,
Artwork vom Prototypen des AR- und VR-Headsets Project North Star
Artwork vom Prototypen des AR- und VR-Headsets Project North Star (Bild: Leap Motion)

Seit Jahren arbeitet das aus San Francisco stammende Unternehmen Leap Motion vor allem an Technologien zum möglichst natürlichen Tracking von Handbewegungen. Nun steht offenbar ein größerer Schritt in die Öffentlichkeit bevor: Mitte April 2018 soll unter dem Namen Project North Star das Referenzdesign für ein Headset veröffentlicht werden - als Open Source, so dass im Grunde jeder das Gerät nachbauen kann. Weitere Details sind noch nicht bekannt, etwa in welcher Form Baupläne oder die Firmware zur Verfügung gestellt werden.

Stellenmarkt
  1. ESG Elektroniksystem- und Logistik-GmbH, Fürstenfeldbruck
  2. AKDB, München, Nürnberg

In den Kommentaren unter dem entsprechenden Blogbeitrag schreibt ein Mitarbeiter von Leap Motion, dass nur wenige ausgewählte Partner von der Firma ein Entwicklerkit zur Verfügung gestellt bekommen. In Medienberichten wie bei The Verge heißt es außerdem, das Headset könne in der Massenfertigung für unter 100 US-Dollar produziert werden. Das Headset müsse zum Betrieb mit einem ausreichend leistungsstarken Rechner verbunden sein.

Darum geht es Leap Motion selbst aber offenbar nicht. Die Firma will eher die Forschung vorantreiben und offene Fragen klären. Etwa, wie sich weitere Kameras oder zusätzliche Beleuchtungssysteme auf das Tracking auswirken und welchen Sinn eingebaute Lautsprecher ergeben würden.

Das Konzept für Project North Star sieht zwei Bildschirme ("Fast-Switching LCD") mit einer Größe von 5,5 Zoll vor, die zusammengenommen eine Auflösung von 1.600 x 1.440 Pixeln und ein Sichtfeld von rund 100 Grad bieten, und das bei einer Bildrate von 120 Hz. Das Tracking der Hände soll über einen Bereich von rund 180 x 180 Grad mit einer Bildrate von 150 Hz möglich sein, so Leap Motion.

Leap Motion arbeitet seit Jahren an Technologien im Bereich Augmented und Virtual Reality. Die Firma bietet in ihrem Shop für rund 70 US-Dollar einen relativ einfachen Controller für Handtracking an; im Frühjahr 2017 konnte Golem.de eine frühe Version auf einer Messe ausprobieren.



Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 26,99€
  2. 8,49€
  3. 3,99€

Poison Nuke 09. Apr 2018 / Themenstart

Leap Motion arbeitet rein mit Infrarot. Wenn man jetzt HTC verwendet und die Sender...

Kommentieren


Folgen Sie uns
       


Wir fahren den Jaguar I-Pace - Bericht (Genf 2018)

Wir sind den Jaguar I-Pace in Genf probegefahren und konnten ihn trotz nassem Wetter nicht aus der Spur bringen.

Wir fahren den Jaguar I-Pace - Bericht (Genf 2018) Video aufrufen
Dell XPS 13 (9370) im Test: Sehr gut ist nicht besser
Dell XPS 13 (9370) im Test
Sehr gut ist nicht besser

Mit dem XPS 13 (9370) hat Dell sein bisher exzellentes Ultrabook in nahezu allen Bereichen überarbeitet - und es teilweise verschlechtert. Der Akku etwa ist kleiner, das spiegelnde Display nervt. Dafür überzeugen die USB-C-Ports, die Kühlung sowie die Tastatur, und die Webcam wurde sinnvoller.
Ein Test von Marc Sauter und Sebastian Grüner

  1. Ultrabook Dell hat das XPS 13 ruiniert
  2. XPS 13 (9370) Dells Ultrabook wird dünner und läuft kürzer
  3. Ultrabook Dell aktualisiert XPS 13 mit Quadcore-Chip

Oracle vs. Google: Dieses Urteil darf nicht bleiben
Oracle vs. Google
Dieses Urteil darf nicht bleiben

Im Fall Oracle gegen Google fällt ein eigentlich nicht zuständiges Gericht ein für die IT-Industrie eventuell katastrophales Urteil. Denn es kann zu Urhebertrollen, Innovationsblockaden und noch mehr Milliardenklagen führen. Einzige Auswege: der Supreme Court oder Open Source.
Eine Analyse von Sebastian Grüner

  1. Oracle gegen Google Java-Nutzung in Android kein Fair Use

BeA: Rechtsanwaltsregister wegen Sicherheitslücke abgeschaltet
BeA
Rechtsanwaltsregister wegen Sicherheitslücke abgeschaltet

Das deutsche Rechtsanwaltsregister hat eine schwere Sicherheitslücke. Schuld daran ist eine veraltete Java-Komponente, die für einen Padding-Oracle-Angriff verwundbar ist. Das Rechtsanwaltsregister ist Teil des besonderen elektronischen Anwaltspostfachs, war aber anders als dieses weiterhin online.
Eine Exklusivmeldung von Hanno Böck

  1. BeA Secunet findet noch mehr Lücken im Anwaltspostfach
  2. EGVP Empfangsbestätigungen einer Klage sind verwertbar
  3. BeA Anwälte wollen Ende-zu-Ende-Verschlüsselung einklagen

    •  /