Abo
  • Services:
Anzeige
John Foster auf der GDC 2015
John Foster auf der GDC 2015 (Bild: Golem.de)

Project Morpheus: Weniger ist mehr in der Virtual Reality

John Foster auf der GDC 2015
John Foster auf der GDC 2015 (Bild: Golem.de)

Hilft uns die Darstellung von Armen, Beinen, Po und Co der Spielerfigur in der Virtual Reality oder verwirrt sie uns eher?

Anzeige

In der Vergangenheit hat sich John Foster von den Sony Computer Entertainment Europe London Studios eher mit der Augmented Reality beschäftigt, beispielsweise durch Eyepet. Jetzt entwickelt er die Virtual Reality mit Project Morpheus für die Playstation 4. Neben der Unterwasser-Demo The Deep verantwortet er die Ego-Shooter-Erfahrungen "The Heist" oder "The Getaway" mit, die auf der E3 2015 in Los Angeles spielbar waren.

In der ersten Fassung von The Deep wurde noch der komplette Körper der Spielerfigur gerendert, inzwischen ist dieser aus der aktuellen Version der Demo verschwunden. Foster erklärt dies mit den einfachen Worten: "In der Virtual Reality ist weniger häufig mehr."

In den vergangenen Monaten hat sich für das Studio anhand von Spielerbefragungen herausgestellt, dass das Verschwinden des eigenen Körpers niemandem aufgefallen ist. Stattdessen werde die Demo nun als angenehmer und natürlich empfunden, obwohl sie weniger realistisch geworden ist.

Langweilige Tätigkeiten können in der VR spektakulär sein

"Die Spieler beschäftigen sich nun intensiver mit den Umgebungen", erklärt Foster und gibt abschließend den Rat: "In der Anfangsphase von Virtual Reality ist es sehr viel wichtiger, eine Sache richtig gut umzusetzen. Tätigkeiten, die normalweise relativ langweilig sind, können in VR spektakulär sein."

Foster fügt hinzu: "Komplexität ist in VR nicht so wichtig wie Kontinuität." Spieler seien bereit, über fehlende Aspekte hinwegzusehen, solange die Spielerfahrung interessant sei. Am schlimmsten sei es, den Spieler mit merkwürdigen Animationen abzulenken, beispielsweise vom eigenen Ellenbogen.

Ein zu vernachlässigendes Detail sei auch die wirkliche Größe des Spielers. Egal, ob 1,60 m oder 1,90 m - wenn der Spieler steht, könne der Kopf in der Virtual Reality auf die gewünschte Höhe des Spielcharakters festgesetzt werden. Wichtig sei, dass sich die Höhe verändere, wenn er aufstehe oder sich ducke.

Vereinfachte Animationen für mehr Spaß

Die Nachladeanimation der Waffen in der Heist-Demo haben die Entwickler aus London daher so vereinfacht, dass sie Spaß macht. Spieler nutzen beide Hände, in der einen Hand halten sie die Waffe, in der anderen das Magazin. Sofern alle Kugeln abgefeuert sind oder das Magazin der Waffe manuell über einen Knopfdruck ausgeworfen wurde, ist es möglich, mit der linken Hand nachzuladen.

Über die Bewegungssensoren im Playstation Move-Controller werden dafür die korrekte Ausrichtung und die relative Geschwindigkeit der Hände zueinander gemessen - und schon wird nachgeladen. Das Durchladen der Waffe mit dem Schlitten entfällt so, obwohl es in der Realität notwendig wäre. Da aber das haptische Feedback an dieser Stelle der Animation fehlen würde, haben sich Foster und sein Team dafür entschieden, diesen Teil des Nachladeprozesses nicht umzusetzen.


eye home zur Startseite
Avarion 05. Aug 2015

Liegt daran das man den Rest zur Kenntnis nimmt aber man nichts dazu sagen kann. In...



Anzeige

Stellenmarkt
  1. kubus IT GbR, Dresden
  2. Stuttgarter Straßenbahnen AG, Stuttgart
  3. DR. JOHANNES HEIDENHAIN GmbH, Traunreut
  4. Daimler AG, Leinfelden-Echterdingen


Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 40,99€
  2. 6,99€
  3. (-66%) 16,99€

Folgen Sie uns
       


  1. Neue Bildersuche

    Fotografenvereinigung Freelens klagt gegen Google

  2. FTTB

    Unitymedia baut zwei Gemeinden mit Glasfaser aus

  3. Hashfunktion

    Der schwierige Abschied von SHA-1

  4. Cyberangriff auf Bundestag

    BSI beschwichtigt und warnt vor schädlichen Werbebannern

  5. Equal Rating Innovation Challenge

    Mozilla will indische Dörfer ins Netz holen

  6. Firmenstrategie

    Intel ernennt Strategiechefin und gründet AI-Gruppe

  7. APFS unter iOS 10.3 im Test

    Schneller suchen und ein bisschen schneller booten

  8. Starship Technologies

    Domino's liefert in Hamburg Pizza per Roboter aus

  9. Telekom Stream On

    Gratis-Flatrate für Musik- und Videostreaming geplant

  10. Nachhaltigkeit

    Industrie 4.0 ist bisher kein Fortschritt



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Vikings im Kurztest: Tiefgekühlt kämpfen
Vikings im Kurztest
Tiefgekühlt kämpfen
  1. Future Unfolding im Test Adventure allein im Wald
  2. Nier Automata im Test Stilvolle Action mit Überraschungen
  3. Nioh im Test Brutal schwierige Samurai-Action

WLAN-Störerhaftung: Wie gefährlich sind die Netzsperrenpläne der Regierung?
WLAN-Störerhaftung
Wie gefährlich sind die Netzsperrenpläne der Regierung?
  1. Telia Schwedischer ISP muss Nutzerdaten herausgeben
  2. Die Woche im Video Dumme Handys, kernige Prozessoren und Zeldaaaaaaaaaa!
  3. Störerhaftung Regierung will Netzsperren statt Abmahnkosten

In eigener Sache: Golem.de sucht Marketing Manager (w/m)
In eigener Sache
Golem.de sucht Marketing Manager (w/m)
  1. In eigener Sache Golem.de geht auf Jobmessen
  2. In eigener Sache Golem.de kommt jetzt sicher ins Haus - per HTTPS
  3. In eigener Sache Unterstützung für die Schlussredaktion gesucht!

  1. Re: Scheint so als würde denen das Geld langsam...

    plutoniumsulfat | 16:31

  2. Re: Aber das ZDF darf das

    Marcus1964 | 16:31

  3. Re: Schade. Anime Tipps?

    countzero | 16:30

  4. Re: Endlich wird aufgeräumt

    throgh | 16:29

  5. Re: Ein Hoch auf die Adblocker

    GnomeEu | 16:28


  1. 15:55

  2. 15:27

  3. 15:22

  4. 13:59

  5. 12:45

  6. 12:30

  7. 12:09

  8. 12:04


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel